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2 (1792)
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Holothurien. Die Materie, > womit das Nest inwen-dig überzogen ist, wird theils von grauer, theils vonweißer Farbe gefunden: die letztere wird am theuer-sten bezahlt, ist durchsichtig und von gummösem An-sehen. Man kocht sie mit Hühner- und Kalbfteisch-brühen: auch wird sie gepulvert und ans Essen ge-streut. Man hält dafür, daß sie den Appetit erregt,und als ein belebendes und stärkendes Mittel in Krank-heiten wirkt. Gegenwärtig ist auch der Preis sehr ge-fallen: das Pfund wird mit einem bis acht Reichs-thalern bezahlt. ? ^)

Camelll erwähnt eines ^oopl^ton marinumkorma tubge divLlvlZ. Er nennt es mentulg.3N3rina. Die Chinesen essen es auf dieselbe Art alsihre Schwalbennester, schätzen es aber noch höher.

n0i,0^l3Vkiä ^^/// wird auf Amboinaebenfalls zu den Leckereyen gerechnet.

t. Die Dl'mensische (srriä) werden allge-mein gegessen, besonders wenn man sie mit Gewür-zen bereitet, und vorher in Salzwasser mit ungelösch-tem Kalk und Äsche einweicht. Gekocht sollen sie

besser

56) Die Schwalbe, welche diese Nester bauet, heißt dieSftlangssn. AufBorneo und der Insel Balamban--gan, findet man diese Nester vorzüglich in Höhlenam Meere. Es ist ein sehr fades Essen, welches miram Vorgebirge der guten Hofnung vorgesetzt ward,und das sehr stark nach der Landesart, und ausNachahmung der Chineser aufBatavia, mit Ge,würzen versetzt wird. Es soll zum Beyschlaf reizen,welches auch sehr glaublich ist. wenn es von einerMeernesssl oder Meer, Anemone verfertiget wird.

F.

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