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2 (1792)
Entstehung
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so groß als eine Vorderhand und dabey dünne wieLaub ist: die Schaale ist durchsichtig und wird vonden Chinesen statt des Glases gebraucht. Mankann sich aber sehr leichte in der Bestimmung der Au-stern irren, da die Reisenden gewöhnlich mehrereMuschelarten mit diesem Nahmen zu belegen pflegen.So fand Thevenot auf Ormus vortreffliche Austern,dle aber so hart waren, daß man sie mit Hämmernvon einander schlagen mußte. Die Schaalenthierein Guajaqnil auf St. Lucas uud in Neuengland wer-den besonders wegen ihrer Grösse und Fettigkeit ge-rühmt.

8. Die Seeigel (rcninvs e/cn/^ttt/) werdenvon einigen den Austern noch vorgezogen. LlstevHinter andern versichert, daß man nichts leckerersfinden könne, und die wohlschmeckendsten Seeigel solles in der Gegend von Smyrna geben. Wenn mansie essen will, so schneidet man sie entzwey, und ge-nießt sie mit Pfeffer und Salz. Pennant bezeugt,daß in England die Seeigel sehr häufig von armenLeuten gegessen werden: und bey den alten Römernwaren sie ein Lieblingsgericht der Vornehmen. Ausdem Fischmarkte in Venedig werden drey Arten dieserGattnng verkauft: man pflegt sie mit Kalkwasser zukochen: von der Oröben sagt, daß man von denSeeigeln nichts e^en könne als die Eyer: diese liegenin fünf Abtheilungen in Gestalt eines Sterns, undhaben, etwas Herbigkeit abgerechnet, einen sehr gu-ten Geschmack: man vergleicht sie mit Krebsen. Immittelländischen Meere sollen sie vorzüglich lecker seyn,besonders wenn man sie im klaren Sande findet.

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2. Nackte

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