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2 (1792)
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?. SpiNMN. Daß die meisten Spinnen olineGefahr gegessen werden können, ist so bekannt, daßman nicht nöthig hat Mehrere Beweise darüber zu füh-ren. Die Kamtschadalinnen verschlucken sie aus ei-ner Art von Aberglauben, weil sie dafür halten, daßdadurch ihre Fruchtbarkeit vermehrt wird. Im Sebafindet man die Abbildung einer Art Spinnen, die dieAfricaner für sehr lecker ansehen, und mu großer Be-gierde verzehren. Auch die Mexicaner essen so wiedie Boschmänner, nach Sparrman, mehrere ArtenSpinne.

8. Laufs. Dieses Ungeziefer wird von lnan-chen Nationen mehr aus Unsauberkeit, als des Wohl-geschmacks wegen, gegessen. Deo Herausgeber er-innert sich in einem von den Schriftstellern, die überdie Eroberung Mexicos geschrieben, gelesen zu haben,daß Cottez in Montezumas Schatzkammer mehrereBeutel voll Läuse gefunden habe, die als eine Kopf-steuer eingetrieben worden waren. Diese Auftage istfreylich sonderbar genug; vielleicht hatte sie aber emenpolitischen Endzweck, nehmlich die Beförderung derReinlichkeit. Uebrigens rechneten die damals in Mexi-co angestellten Geistlichen es den Einwohnern als einVerbrechen an, daß sie Lame, Frösche, Schlangen undSpinnen aßen: auch wurde diese Sitte mit unter den

Gründen angeführt, warum Spanien sich dies Landunterjochte, l ^

9. Der

51) Daß die Taheiter Nnd noch mehr die Neuseeläwder. das iyncn beschwerliche Unq zieser, Mit denZähnen ze bissen und aßen, ist schon ans allen, welcheReisen nach diesen Ländern beschrieben haben, beikannt. F-

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