Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
255
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9. Der Kiefenfuß (^0^oc:v^v8/ii)/^//e»l«/)das größte unter allen Insecten, welches bisweilen ei-ne Länge von 4Fnß erreicht, und in Ostindien ge-gessen wird, aber nicht so gut schmecken soll als dieKrabben. Der Eyerstock soll ein vorzüglich gutesGericht geben. ^)

Eine Art AM (scoliOrekokz mo^/laö/)wird nach TutpiN von den Siamesen gebraten undgegessen.

Hernündez erwähnt einer Art Wasserfiiegen,b!e zu gewissen Jahreszeiten auf den mexicanischenLandseen gefangen werden. Man zerstößt diese In-secten, und bildet aus der Masse Kugeln, welche ge-dlrrt und das ganze Jahr hindurch auf den Märktenfeil geboten werden.' Sie werden mit Mans und Sal-peter gekocht, und Men eine sehr gute Nahrung ge-len. Die Eyet der Insecten gleichen dem Mohnsaa-tnen, schwimmen in unsäglicher Menge auf dem Was-ser, Und werden gesammelt, in Kuchen gebacken, wosie denn keinen üblen Geschmack, sondern etwas Ähn-liches mit dem Fischrogen haben. Hernatwej nenntdiese Eyer Umon pou^reux, und versichert, daß diedaraus gebacknen Kuchen eben so gegessen werden,als bey uns der Käse.

Eine Art xo^onkc-rH, welche in Mexico häu-fig gefunden wird, ist ein Wasserinsett mit sechs Füßen,

drey

52) Zn Nordamerika sind diese Thiere am Meere sehrzahlreich und man füttert Schweine damit, doch giebtes, wie mir ein Frauenzimmer s«gte, auch zweybei«nige Schweine in Menge, welche diese Thiere essen.