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2 (1792)
Entstehung
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250
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speist. Tie können keinen Sonnenschein ertragen,ohne baß ihre Flügel beschädigt werden und abfallen:daher findet man sie nach ihrer Auswanderung ingroßer Menge auf dem Felde und auf dem Wafferverstreut. Die Africaner braten sie in eisernen Ge-schirren/ indem sie sie bestandig umrühren, wie manhey uns den Kaffee brennt, und essen sie alsdann ohneweitere Zubereitung als ein delicates Gericht, indemsie ganze Hände voll davon in den Mund stecken.Smeathman sie selbst, und fand sie lecker, ma-ger und gesund: die Araber verglichen sie mit gezu-ckertem Mark oder mit Rahm und gezuckertem Man-delteig.

König hatte in Tanschaur Gelegenheit, überdiese weisen Ameisen ebenfalls Beobachtungen anzu-stellen. Er berichtet, daß die jungen Weibchen inder Folge die Königinnen werden, und daß das ge-meine Volk in Ostindien diese Königinnen fast leben-dig verzehrt. Man fangt sie dort dergestalt in großerMenge, daß man zu der Zeit, wenn sie auszuftiegeupflegen, m ihre Wohnung eine Deffnung macht, undin dieselbe ein Gefäß voll Laub von einer aromatischenPftanze (Pergera) stellt: alsdann gießt man Wasserrings um das Gebäude, und zündet des Abends ringsumher em Feuer an, wo denn die Thiere vom Raucheund von der Warme in das Geschirr getrieben worden.Die dann noch nicht erstickt sind, macht man todt,schneidet die Flügel ab, und legt sie aufMatten an dieSonne; oder bratet sie und ißt sie dergestalt ohne wei-tere Zubereitung, oder auch mit Reiß. König be-merkt, daß sie beym Rösten eine Art Fett von sich ge-hen. Man zermalmt sie auch, vermischt dieses Pul-ver

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