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2 (1792)
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Die Araber sind wegen ihres häufigen Heuschre-cken - Essens bekannt genug. Sie braten sie auf Koh-len, oder trocknen sie, nachdem sie an Fäden gereihetsind, zum Wintervorrath. Ausser der gewöhnlichen

Zug - Heuschrecke wird auch die rothe und die leich-te Heuschrecke, und dann die sogenannte Muckn, dieausserordentlich fett seyn soll, gegessen. Man bra-tet sie auch im Hfen oder kocht sie mit Salzwasser.Lukas versuchte in Säle" sie zu essen, und bezeugt,daß sie fast wie die kleinen geräucherten Breitlingevon Eckernoörde in Hollstein schmeckten. In Ma-rokos kocht und dörrt man sie auf den Dachern ander Sonne, und in Jemen werden sie sowohl vonJuden als Nuhamedanern gegessen. Nach Hasse!--quist werden die Heuschrecken von den Arabern zwarnicht täglich gegessen: denn, so lange diese Milch undBrodt haben, pflegen sie sich derselben zu enthalten:aber auf Reisen essen sie sie doch ungemein, häufig:weit schmackhafter sollen sie seyn, wenn man sie erstin Butter bratet. Die Beduinen im wüsten Arabientrocknen die Heuschrecken an der Sonne, zerstoßen siezu Pulver, uud brauchen das letztere statt des Mehls.Rttthlef versichert, daß die Beduinen 4 Monathe imJahre fast bloß von Heuschrecken leben, und dieseSpeise sehr schmackhaft finden. Ungeachtet Fors-kai sie für eine saftlose Nahrung erklart, so versicherndoch andre Reisebeschreiber, daß sie fast eben so gutals die Hummern schmecken. ^^)

Auch

49) Nach des Herrn Niebuhrs Nachrichten werdenHeuschrecken in Basra und Bagdad zu Markte ge«bracht und von den, Arabern häufig gegessen. Matt

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