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ncr und unschmackhafter wird er. Man findet ihnin Ströme::, Seen und Teichen: die erstem sollen diebesten, die Teichkarpfen aber die schlechtesten seyn.Die Karpfen aus stellenden Wassern haben meistenseine dunklere Farbe, dagegen diejenigen weit hellgel-ber sind, die sich in fiiesienden Strömen finden. Ererreicht bisweilen eine ausserordentliche Grösse,Schwere, und ein sehr hohes Alter. In Preussenwerden nicht selten 40 Pfund schwere Karpfen gefan-gen. Im Jahre 1711. fing man bey Frankfurt ander Oder einen Karpfen, der fast 3 Ellen lang und70 Pftmd schwer war. Die Karpfen werden so alt,daß sie, nach Bloch, in Charlottenburg oft mit Moosbewachsen sind, und BÜffon versichert, daß es inPontchartrain Karpfen gebe, die anderthalb hundertIabr alt waren. Im Bodensee fangt man, nachSchcuchzers Berichte, Karpfen, die bis 9O Pfundschwer und über iQO Jahr alt sind. — Das Fleischsoll im März am wohlschmeckendsten seyn. Wegender Zunge und der fetten Augen, wird der Kopf fürdas leckerste Stück gehalten. Auf vornehmen Tafelnwerden sie mit einer Sardellenbrühe und am Spießgebraten, gegessen. D-e großen Karpfen können anchwie der Lachs marinirt werden, und sind dergestaltebenfalls sehr wohlschmeckend. Zuckert nennt dasKarpfensteisch süß, .nahrhaft, leicht verdaulich und ge-sund, wenn der Karpfen nicht zu groß ist; denn indem letztern Falle ist er, besonders m stehenden Was-sern, unverdaulich. Der Kopf und der Gaumen w er-den in Sina, als eine große Leckeren, besonders vn-kauft. Auch die Milch uud die Leber werden vonNobleville für gesund und wohlschmeckend erklärt.
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