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2 (1792)
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scheu Meere. In der Provence wird sie vom Decem-ber bis in den März sehr häufig gefangen. Man salztsie ein, und verschickt sie weit und breit. Sie wirdentweder zum Butterbrodt gegessen, oder ein Sallatdaraus bereitet. Die brabantischen Sardellen wer-den den übrigen vorgezogen. In der Provence-ckelt man sie so ein, daß mau zuerst eine Menge Salzauf den Boden des Gefäßes streut, alsdann wechsels-weise die Fische mit Fenchel einlegt, und oben eineGrube läßt, um die Lake hinein zu thun. Die pil-cnärc^z in England sind wahrscheinlich mit den Sar-dellen völlig einerley; man erhalt sie aus Italien. ^ ?)

50. 5V9KIXV3 ^^«/. Der Barbe.Dieser Fisch, der in dem südlichen Europa zu Hau,se ist, wird besonders wegen des vortrefflichen Ge-schmacks seines Mauls sehr gesucht. In der Weserwird er so fett, daß er dem Lachse an Wohlgeschmacknichts nachgiebt; im May ist er am fettesten. Fürkränkliche Personen soll er ein sehr gesundes Essen seyn.Die alten Römer schätzten ihn ungemein.

c. Q 6<z^iw. der Karpfen. Dieser sehr be-kannte Fisch ist unstreitig im südlichen Europa zuHause: je weiter er nach Norden kommt, desto klei-ner

43) Die Sardelle ist die französische 8ürä!ne undzugleich der englische Sprar oder Sprou, undwird in Menge als solcher gefangen, gesalzen undverführt: in der Ostsee heißt er Breitling. Auchder Peher oder pilcngrcl der Engländer, gehet ebemfalls unter dem Namen 3gr6,'ne nach Spanien undPortugal!; allein der Hnci-gllcKoluz ist der von jesnen beyden Fischen sehr start unterschiedene An-schovis. F.