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schmeckendes Fleisch. In Preußen halt man ihn fürvorzüglich schmackhaft, wenn man ihn sogleich ge- 'nießt, wie er vom Roste kommt. Man genießt ilm 'auch geräuchert und eingesalzen. In Delsbo in Hel- ',sinqland fand der Herausgeber eine Abart des Weiß-fisches, die dort Byssia genannt wurde und mit Rechtzu den Leckereyen Mbrt.
m. Die große Maräne (8. m<^6e«a) soll
von einem Mönch aus Italien in den Nadüjcsee beymAmte Colbatz im preußischen Pommern versetzt wor-den'seyn. Man glaubte ehedem, daß sie sich sonstnirgends finde: allein man weiß jetzt, daß sie sich auch >. <in ;wey andern Seen aufhält. Das Fleisch ist weiß,mürbe und schmackhaft. Im ersten Frühlinge soll esam besten seyn. Man verschickt den Fisch, in Schneegepackt, wo er sich viele Wochenlang halten kann.Er wird eben so zubereitet als der Lachs. In der ,Mark und Schlesien zieht man diesen Fisch allen übri-gen vor. Man dörrt und bratet sie auch in Butter,wo sie ebenfalls sehr gut schmecken sollen.
n. Die kleine Maräne (8. maj^tttt/H) ist im
nördlichen Deutschlands häufig, und hat ein weißes,zartes und wohlschmeckendes Fleisch. Die Ruppmer IMaranen sollen ganz vorzüglich seyn, und werdenhäufig eingesalzen und verschickt. Auch marinirt mansie und bereitet schmackhafte Bücklinge daraus. EineArt Maräne, die sich in Hollstein und Mecklenburgfindet, hat viel Aehnlichkeit mit dem Hering; ist aber
wßit fieischichter, mürber und schmackhafter. ^')
o. Die
41) Beyde Maronen < Arten sollten eigentlich vondem Städtchen Morchn, Morchnen oder N^re-
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