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deutlich roth, weit weicher und mürber als das Fleischder Lachsforelle. In Wallis hält man es für dasleckerste Gericht auf vornehmen Tafeln. Man machtsie ein, und versendet sie nach London als eine großeLeckerey.
z. Der SalbllNg (8. /i/115/mtt/) gehört imsüdlichen Deutschlande zu Hause, und hat ein weisses,wohlschmeckenderes und besseres Fleisch als die Lacks-forelle. Indessen richtet sich die Güte des Fleischesnach der Reinheit des Wassers, worin er gefangenwird. In Bayern wird er l4oß auf die Tafeln derReichen gebracht, weil er in sehr hohem Preise steht.
Hicher gehört auch Geßncls 8a3marmu3, dmBloch für einerley mit dem Salblmg halt. DasFleisch wird ebenfalls als ungemein lecker, mürbe, fettund leicht verdaulich erklärt. Nach Zücketts Zeug-niß macht man diesen Fisch auf verschiedene Art ein,und er hat jedesmal einen vottrefflichen Geschmack.
1,. Der Stint (3. e^/a««/). Von diesemFische giebt es zwey Abarten, den kleinen Stint mitsehr widrigem Gerüche, der sich in süsseu Wassern auf,halt, und den See- Stint, der wohl über einen Fußlang ist, nicht so widrig riecht, und sich in gesalzncnSeen aufhält. Einige Schriftsteller haben jener Ab-art einen Veilchengeruch beygelegt; andre den Ge-ruch mit Gurken verglichen; noch andre aber kom-men der Sache naher, wenn sie den Geruch für un-angenehm oder gar für unerträglich erklären. DerSeestint hat ein lockeres und zartes Fleisch, welcheseinige Leute sehr angenehm finden. In Carolina soll
der Seestint besonders wohlschmeckend seyn. Der
Geruch