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den in der Leipziger Ostermesse ungsmein theuer be-zahlt. Im Kamafluß in Sibirien giebt es schmack-haftere Lachse als in der Wolga. Bey Londondern)fängt man Lachse von 6 Pfund Länge. Gewöhnlichgenießt man den Lachs mit Salzwasser gekocht undmit Essig und Zitronensäure. ^)
In Surinam soll es eine Art Lachse geben, dieHaymar heissen, einen unbeschreiblich leckern Ge-sihmack haben, aber auch sehr theuer bezahlt werden.
Der graue Lachs (8. enox) scheint eine bloßeAbart des vorigen zu seyn. Ray halt ihn zwar fürdelicattr als den gewöhnlichen Lachs, allein der Her-ausgeber kann ihm darin nicht beystimmen. Ich ha-te ihn in den Binnenseen in Helsingland gefangen, diegar keine Gemeinschaft mit dem Ocean hatten.
b. Die Lachsforelle (8. t5-«5tH) verdient mitRecht diesen Namen, da er gleichsam in der Mittezwischen dem Lachs und der Forelle steht. Er hältsich eben so wie der Lachs bald im Meere, bald inden Flüssen auf; indessen verläßt er das erstere nicht
so
4Q. Der Lachs bekommt, wenn er ausgelaicht hat,einen Haken am Unterkiefer, der, wenn derselbe wie,der in das Meer kommt, und sich da von bessererNahrung erhohlt hat, von selbst wieder abfällt; wiemir solches die Englischen Fischer im Mercyfiussezwischen Liverpool und Warrington, alle einstimmigberichtet haben, denn im Frühlinge sieht man keinenHackenlachs; auch sind die rothen, gelben und grüsnen Flecken nur an den Lachsen anzutreffen, wennsie vom Laichen elend und schwach sind. Im Meereerhohlt sich der Lachs in lun?r Zeit, und nimmt anFleisch, Fett, Größe und Dicke.zu. A