Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
208
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c. Die Flunder (ri^. /^) wird von einigenfür die beste Scholle erklart: die besten bekommt manaus Memel. Die Flundern, welche man in Flüssenfangt, haben ein weicheres Fleisch und eine . chtereFarbe als die Seefiundern. Nach Iohannis, beson-ders im Herbste, sind die Flundern am fettesten, undwerden am häufigsten gefangen. Sie werden mei.siens geräuchert auf Butterbrodt gegessen.

6. Die Zunge (ri../o^) hat, wegen ihresleckern Geschmacks, in Frankreich den Beynahmen desSee- Rebhuhns und in England den Nahmen derMeeres - Königin erbalten. Ihr Fleisch ist derber,als das Fleisch des Plateisses, und zugleich süsserund nahrhafter. Leigl) zog die Zunge allen Artenvon Fischen vor. Am besten soll das Fleisch derkleinern Zunge schmecken, wenn es gebraten ist. Auchin Italien sagt man, die Zunge sey unter den Aschen,was das Reblmbn unter den Vögeln. Doch verlie-re« alle Schollen, und vorzüglich die Zunge, am Ge-schmack, wenn sie gedörrt oder geräuchert werden.

6. Die Glcchrke oderKliesche (^.//^«^)

hat ein festeres und schmackhafteres Fleisch als derPweiß, und PenNÜNt zieht sie, in Rücksicht desGeschmacks, der Flunder vor. Am wohlschmeckend-sten ist dieser Fisch vom Februar bis in den April: erfindet sich in der Ost - und Nordsee.

f. Der Heiligebutt (?^. /ttM0F/o/«/) verdienteine der vornehmsten Stellen uuter dieser Gattung, daer groß, fett und wohlschmeckend ist. Die Grönlan-der besonders halten ihn für eine Leckerey: sie essenihn gekocht, gedörrt und halb verfault, auch dle HM ^

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