Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
197
Einzelbild herunterladen
 

e. Der Meeraal (KI. N«^) gehlrt eben-falls zu den wohlschmeckenden Fischen. Sie werdenm England häufig gebraten und mit Essig und Senfgegessen: oft backt man sie auch in Pfannkuchen,und diese hält man für besonders lecker.

6. Der blinde Aal (M. ^c«/) In Pisa und

an andern Orten in Toscana und im Kirchenstaate wirddiese Art kleiner delicater Aale gefangen. Die altenRömer fütterten sie mit Mensch enficisch, und bestimm-ten oft ihre Sclaven, um gewisser Verbrechen willen,zu diesem Opfer. Besonders viel hielt man auf die-sen Fisch, wenn er trächtig war. Daher Homzens!

HSertur tci1Ia5 intsr murasna natantesin patina porrsIa. 8ub Koe Ksrus, K^c

^rauicig, inquit,capta est, 6eteri()r pot^ partum carns

iuturg,

e. Das Spitzmaul (^. As?^) wird inSardinien gegessen, und ist sehr wohlschmeckend.

15. Der Seewolf (>5lz55uionz8 !<«/?«/)hat ein derbes und fettes Fleisch, welches dem Aaleähnlich ist. HorrebvW versichert, daß das Fleischsehr schmackhaft sey. In Norwegen, Island undGrönland wird es sehr häufig gegessen. Die Islän-der machen ihre Schuhe aus der Haut des Fisches,

den sie Steenbider nennen.

16. Der Sandaal Oölzloovi-« toi/Htt«/)

hat ein wohlschmeckendes Fleisch. Pennant nenntes sogar eine Leckerey. In Butter gebraten soll ervorzüglich gut schmecken. Man fängt diesen Fisch

N Z auf