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Dinnemark wird es nur auf die vornehmsten Tafelngebracht, und in Norwegen ißt man es garnicht.Je länger sich der Stör in süßem Wasser oder inFlüssen aufhält, desto schmackhafter wird er.
Aus dem Rochen dieses Fisches wird die bekann-te Leckerey, der Kaviar, bereitet. Man reinigtnämlich den Roggen von den Häuten, salzt ihn eineZeitlang in einer Lauge ein, und legt ihn, wenn ernicht mehr Milch von sich giebt, indem man ihn mitden Fingern zerdrückt, auf dichte Siebe, damit dieFeuchtigkeit ablaufen kann. Alsdann- schlagt man ihnm spitze Beutel, ringt diese mit den Händen so starkund lange, bis alle Salzlaugeheraus ist, und end-lich wird er in Fasser eingetreten. Dies ist der beste,oder der sogenannte Sack- Kaviar. Man pflegtihn auch sonst bloß durch grobe Siebe zu drücken, inTrögen einzusalzen, und alsdann aufSieben zu legen,damit die Lauge ablaufen kann. Dies ist aberi diegeringere Sorte, die man den körnigen Kaviarnennt.
b. Der Sterlet (^. 5^t/iF»l//) hat ein weiftses und sehr wohlschmeckendes Fleisch. Le BwN hältihn fast für den leckersten Fisch in Rußland. Diebesten sollen die seyn, deren innere Haut gelblich ist:der Geschmack soll mit dem Aale überein kommen.Der Sterlet im Kamaftuß in Sibirien soll noch besserschmecken als der in der Wolga gefangen wird.
c. Der Ha<usen (.4. i/k/s) hat sin weisses,mürbes und schmackhaftes Fleisch. Cranz vergleichtes mit dem Kalbfleische, und Marsiglt sagt, er habedrey Finger hohes Speck auf dem Rücken des Hau-