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eine vorzügliche Stelle einnehmen. Wahrscheinlichhaben aber die Römer, nicht des Wohlgeschmackswegen, sondern bloß als Sckaugericht, die gebrate,ven Pfauen, die sie alsdann wieder mit ihren Federnbedeckten, ausgetragen. Die Zeugnisse der Schrift-steller über den Geschmack dieses Vogels sind so ver-schieden, daß man kaum glauben sollte, die Rede seyvon einer und derselben Vogelart. Wenn Galen,
Onbasius, Halle, Liger, Saun und andere,
das Pfauenfielscv für dürre, hart, zähe, sehmcht,schwer zu verdauen und ungesund ausgeben; so ver-stehen sie wahrscheinlich nur alte Pfauen. TurplttKaim und andere legen dagegen dem Pfauenflelscheeinen auserlesenen Geschmack bey. AufIava soll essehr saftig und wohlschmeckend seyn. Btadlcy ziejtes sogar dem Fasanenfieische vor. Bey diesen Schrft-stellern ist dann wenigstens die Rede bloß von junMimd sehr fetten Pfauen. Hochberg versichert, oaßdie Pfauen im ersten Jahre mit den Fasanen wettei,fern können: das Fleisch soll mürbe und weiß jeyn:nur muß man es gleich nach dem Schlachten, inWasser legen. In England werden die jungen Pfauenfür eine besondere Leckerer) gehalten. — Ans dermalabarischen Küste werden sie ebenfalls sehr häufiggegessen: die Portugiesen machen in Ostindien vor-treffliche Pasteten aus Pfauenfieische: auch die Hol-länder essen es dort gewöhnlich. — Der Geschmackdes Fleisches wird dadurch betrachtlich verbessert,wenn man dasselbe im Winter frieren läßt, und imSommer mortificirt. Es soll sehr langsam in wahreFaulniß übergehen, und desto wohlschmeckender wer-den, je länger es gelegen hat. Die Franzosen essen
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