Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
161
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Oelchmack haben. In der Gegend von Prag giebtessehr viele Fasanen, und in Sachsen sollen sie ambesten gerathen. Zu Bruyere'S Zeit waren dieseVögel in Frankreich so selten und kostbar, daß sie nurauf die königliche Tafel kamen. Vortreffliche Fasa-nen giebt es in Sina und in Mingrellen, wo dieserVogel eigentlich einheimisch ist. Auch die afri-kanischen Fasanen, besonders die guineischen, werdensehr gerühmt. Flacourt erwähnt einer Art kleiner,violetter Fasanen auf Madagaskar, mit rothen Schnä-beln, die ungemein schmackhaft seyn sollen. AufZabago und in der Gegend von Porto Belo giebt esebenfalls treffliche Fasanen. Aber in Cayenne undAcapulco sind sie dürre und unschmackhast. '')

Der Sinesische Goldfasan Oli. ?M«/)

schmeckt wie die gewöhnlichen Fasanen. Du Hal-de aber versichert, daß er alle andere Arten anWohlgeschmack übertreffe.

Der Motmot (rn. H5o?5«ot. c^acs/ rruii.i<.ls^«H n^on.) findet sich auf den Antillen und aufdem festen Lande von Amerika, er hat ebenfalls einenvottrefflichen Geschmack.

Maraye ein Vogel in Gufana, dessen Fleisch,nach Bajon, etwas Kart aber sebr wohlschmeckend ist,wird von FerNUN für eine Art von Oax gehalten.

Ver-

lZ) Die Fasanen in Afrika, in Guinea und Mada<gaskar, sind unstreitig Vögel von emer andern Gatttung. Die auf Tabago,. Portobello, Cayenne undvon Acapulco sind woht der folgende Motmor oderRsttrMsfftsan. s.

2. Theil. l