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Nirgends giebt es wohl eine so große Mengejunger Hühner als in Aegypten, wo sie in Oefen aus-gebrütet werden: indessen ist das Fleisch derselbenbey weitem nicht so wohlschmeckend, als wenn sie vonden alten Hühnern selbst ausgebrütet sind. DieHühner gerathen fast in allenKlimaten vortrefflich.—Unter andern findet man in Loando wilde Hühnerwen Fleisch mit dem Hafenfleische viel Aehnlichkeithaben soll. Nach dem Mewlla sollen die wildenHühner in Congo weit besser schmecken als die zah-men europäischen. Die wilden Hühner auf Amboinasind zwar kleiner als die hiesigen, schmecken aber ebenso gut.
. Es giebt sehr viele Spielarten von dieser Gat-tung, so wie alle zahme Hausthiere zahlreiche Varie-täten haben. In Bretagne hat man eine Art kleinerHühner, die wie die Elster hüpfen, aber ein sehrWohlschmeckendes Fleisch haben. Das sogenannteNegerhuhn muß hier besonders angeführt werden,welches eine ganz schwarze Haut hat, und sich inganz Ostindien, Mozambique und auf dem grünenVorgebirge, findet. Nach dem einstimmigen Zeug-niße aller Schriftsteller hat es ein weit schmackhafte-res Fleisch als das gewöhnliche Huhn.'')
Was
/t) Aristophcmes nennt das Huhn den persischen Vo-gel. Es scheint also mit Recht daraus gefolgert zuwerden, daß die Hühner ursprünglich aus dem Mor-genlande herkommen. Noch habe ich keinen Schrift-steller gelesen, der unsere Hühnerart nM gefundenhatte, außer Dftmpier der sie in pulokondorw'ld sahe: allein, da die Einwohner dieser Insel
kurz
MUAW!