Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
158
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Fasanen: sie werden zu den größten Leckereyen ge<rechnet, die man essen kann.

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Die Haushühner (?»^5l^^v8 6<M,)

stammen, so viel man weiß, aus Ostindien her, woman sie, besonders in Calcutta, noch itzt im wildenZustande antrifft. Auf der Insel Pulo Condor ent-deckte sie Dampier zuerst: die Engländer, die Cookauf seiner letzten Reise begleiteten, fanden sie ebendaselbst sehr scheu. Auch auf den Inseln der Süd,ste hat man sie m Menge angetroffen. Es wäreganz überflüssig, hier anzufüllen, daß die alten Hah-ne ein zähes und hartes Fleisch haben, uud daß manallezeit die jungen Hübner vorzieht. Dies weiß ge-wiß jeder Leser aus eigener Erfahrung. In Frank-reich werden die Hühner von Caux und Saintongevorzüglich geschätzt. Cäsar berichtet, daß die alteliBritannier keine Hühner gegessen haben. Die größ-te Leckeren sollen die Hahnenkämme seyn. DasKapaunen verbessert den Geschmack des Fleisches un-gemein: schon zu Marnals Zelten gehörten die Ka-paunen zu den äeUciis zulonnm. Wenn sie vor-züglich gemastet werden, so wird das Fleisch mürbe,lecker und sehr gesund. Man vergleicht sie mit Reb-hühnern und Fasanen, und zleht sie denselben bis-weilen vor. In PoKlen giebt e5 so viele Kapaunen,daß man sie itzt gar niht mehr schätzt. Im Oestrei-chischen zieht man die Steiermärklschen Kapaunenallen übrigen vor.

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