Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
157
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Die Schriftsteller, die den Geschmack desPerlhuhns (xvkiivä H/e/e^//) so sthr gepriesen,haben wohl nur die Jungen gegessen, und den Tadelanderer Schriftsteller muß man auf Rechnung desAlters derer Vögel schreiben, die sie zu essen bekom-men. Denn Forster versichert, daß die alten Perl-hühner zähe und unschmackhaft seyn. In Aegyptenhingegen halt man, nach Alpins Nachrichten, diesFleisch für äusserst schmackhaft uud zart. Es wirdmit dem Fasanenfleische verglichen: Bruhier abersagt, es weiche der Geschmack von dem Geschmackoller übrigen Vögel ab, die er gegessen habe. InRom wurden sie ehedem zu den größten Leckereyen ge-rechnet. Am Senegal soll es ganz vortreffliche Perl-hühner geben: so auch auf den Kapverdischen Inselnund auf Domingo.

Die Wilden Perlhühner (?6intaäe3 war.tonez) sollen noch weit wohlschmeckender seyn als

die

Nüße frißt, und ganz von sich giebt, da sie dennbesser und leichter keimen: die Holländer auf Anuboina nennen sie daher booten< ester« (Nußfreftser) Sonnerat hat sie im Voygße öe lg nouvel«He (3uinee p. 169. lad. 102. beschrieben und abigezeichnet. Ihr Fleisch schmeckt recht gut, besonderswenn sie nicht gar zu alt sind. Die weifibänckigeTaube ((^olumda arAetrgea) in Neu-Seeland istgrösser als unsere Haustaube, frißt dort die Saatwen von der 8c»pKor2 tetraptera Uttd tomentals,wie auch die Beeren der lüotiarla lalmentola und(^occoloda guttrali», und auch die Blätter derzwey genannten Arten von Lo^no?», und ist sehrwohlschmeckend. ö>

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