angesehen werden. Diese wollen wir itzt nach einan-der betrachten.
Da die Papageien fast durchgehend von denbesten Früchten leben, so muß ihr Fleisch davon einenbessern Geschmack annehmen, als es für sich habenwürde, weil es so dürre ist. Auch werden die klemmPapageyen in Sina und Ostindien sehr gern gegessen.Der Kakadoe in Ceram hat zwar ein mageres, nichtsehr wohlschmeckendes Fleisch: indessen wird dasselbedoch von den Indianern gegessen. Das Fleisch derjungen Thiere schmeckt vortrefflich, wenn es gebra-ten wird. Auf Amboina wird auch der lnsöparablV(?8i7i^cv5 ^«^6?-/«/) der nicht viel grösser alsein Finke ist, hausig geschossen und gebraten. AufIsle de France werden alle Arten von Papageien,besonders der aschgraue (?s. ^t^c«/) und der
Amazonen-Papagei (?s. ^m^o««^) gegessen.
Die jungen Papageien auf Madagaskar übertreffennoch die Tauben an Wohlgeschmack. — In Amerikaißt man die Papageyen durchgehends, besonders diegrünen, die in unzahliger Menge dort zu haben sind.Unter diesen soll eine, Nahmens Catlta, einen be-sonders trefflichen Geschmack haben. In Cayennegiebt es auch sehr wohlschmeckende Papageien, diemit den jungen Rebhühnern verglichen werden. InGujana macht man gute Suppen davon. Auf denAntillen giebt es eine Menge wohlschmeckendes Papa-geien, die besonders von den Goyaven und Print-ipfeln einen vortrefflichen Geschmack bekommen: aberbie Akajou-Frucht theilt ihnen einen widrigen Ge-schmack mit. Die jungen Thiere braucht man zuKompotten, oder wickelt sie in Weinlaub und bratet
K2 sie.
^>B^