Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
145
Einzelbild herunterladen
 

«^..,

^43

Indessen ist doch gewiß, daß das Fleisch fastburchgehends einen thranichten Geschmack hat, daßes hart ist und oft widerlich riecht; daß es daherauch mit Gewürzen znbereitet werden muß, wennman es mit Appetit essen will. Lemery sagt nichtmit Unrecht, daß der Biber, in Rücksicht des Ge-schmacks, zur Hälfte Fleisch und zur Hälfte Fisch tst.

Dagegen behaupten Olaus Magni, Täntzer,

Zückert, Roger und andere, daß der Schwanz desThieres eine ganz vorzügliche Delicatesse sey, und anWohlgeschmack alle thierischen Erzeugnisse übertreffe.Indessen müssen die Leute, die ein so großes Beha-gen an dem Biberschwänze finden, das Fette sehr lie-ben, weil dieser Theil des Thieres ganz ausserordent-lich fett ist, und fast aus bloßem Speck besteht. AusKönig'Johanns Tafel wurden in. einem Jahre vierBiberschwänze verzehrt; das übrige aber dem Hof-staate überlassen.

Der Bisam-Biber (0. ^<?ck^/ i.ixn.

Onäatra evrr.) macht den Uebergang von dieserGattung zu den Mausen aus. In Kanada wird dasFleisch desselben, nach l'Escarbot, häufig gegessen.

Vie Flußotter (i.vi' KttA^L/ tkxt^)

hat im Ganzen kein sehr schmackhaftes Fleisch. In-dessen kommt viel auf die Jahreszeit und auf die Be-reitungsart an. In England weiß man zum Bey-spiel das Fleisch so zuzurichten, daß es niemand voneinem Wildpret unterscheiden kann. Ungeachtet dessumpfigen und fischlchten Geschmacks wird die OtterI. Theil. K in

W

,.'!'