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2 (1792)
Entstehung
Seite
140
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ten lieben sie ungemein. Gmelin erzählt, daß dieJakuten diese Thiere, nachdem das Fell abgezogenworden, auf einen Faden reihen und am Feuer bra-ten: sobald eine Seite braun geworden, ziehen sie dieMaus herab und essen sie auf. — Zu Montezu-ma's Zeiten wurden auf den Märkten in Mexikoebenfalls Mäuse feil geboten. Die Cingalesen essenalle Arten von Mäusen, die Bisamratte ausge-nommen.

Die letztere Ov3 Mon'^/ r/^l.1.. — UusKhavy renn.) wird jedoch auf Martinique von denNegern gegessen, da sie sehr fett ist. Nur muß manden starken Bisamgeruch zu dampfen suchen, der denKopf einzunehmen pflegt.

Die übrigen Ratten werden von den Euro-päern nicht gegessen. Aber die Jakuten, die Khal-mucken an der Wolga, die Einwohner von Siam,Tunkin, Arrakan, essen sie mit großem Appetit. Die ^)letzlern bereiten ein ganz vortreffliches Ragout ausRatten, Mausen, Schlangen und Eidechsen. Auchin China, auf Sumatra und auf den Philippinenwerden die Ratten gern gegessen. Die WandenMtte oder der SÜrmÜlot (>V3 ^«MH»«/) istdie Lieblingsspeise der asiatischen Völker. Auch inAfrika, besonders in Guinea und den benachbartenLändern, gehören die mit Haut und Haaren gebrate-nen zu den größten Leckereyen. — Sloane ver-sichert, daß die Ratten auf Jamaika, die sich größ-tenteils in den Zuckerfeldern aufhalten, recht gutschmecken. Eillot erzählt, daß die englischen See-leute eine Ratten - Fricasse^e für etwas sehr leckeres

halten,

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