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2 (1792)
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Seite
122
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chen Englander, deren im Anhange zu Ansons Reiseerwähnt wird, fanden das Huudefieisch so lecker alsdas beste Hammelfieisch. Auch nahmen die Euro-paer gerne Theil an den Mahlzeiten der Südsee-Insulaner, die ihnen gebratene Hunde vorsetzten. Inden Ländern aber, wo die muhammedanische Religionherrschend ist, dürfen diese Thiere nicht gegessen wer-den, da sie die Religion für unrein erklart. Indessengiebt es einige Freydenker unter den Otmanly's, diesich an dies Verbot nicht kehren. ^^)

De l'Isle versichert, daß die Tscheremissen inAsien gewöhnlich Huudefieisch essen. Auch die Kal-mücken und Tungusen halten das Fleisch eines fettenJagdhundes für eine der größten Delikatessen. Un-streitig meinen Pallas und Georgi die westlichen

Khalmucken, wenn sie behaupten, daß dieselben garkein Huudefieisch essen. In China werden die Hundeallgemein gegessen.- auf allen Märkten findet man siegeschlachtet. Man bereitet das Fleisch auf mancher-ley Art zu. Auch in Tonkin und Sumatra zieht mandas Hundefieisch allen übrigen Fleischgerichten vor.

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94) Es ist blos Vorurtheil, und Ueberbleibsel des mitder christlichen Religion genau verknüpft gewesenenIudenthums, daß man das Hundefieisch noch so vettabscheuet. Das Fleisch derer Hunde, von denenich nicht aus Noth, sondern aus Wahl gegessen,schmeckte wie gutes Hammelfieisch. Die große Verlmehrung und Allgemeinheit der Hunde, da selbst inden ärmsten Familien noch ein Hund gehalten wird,würde dem armen Manne in Europa ein gesundesund wohlschmeckendes Fleischgericht darbieten, wenner das Vorurtheil gegen diese Speise überwinden undHundefieisch essen wollte. F.

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