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2 (1792)
Entstehung
Seite
121
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Lomsiana und Kanada, vorzüglich auch auf dem Vor-gebirge der guten Hofnung, werden Katzen gegessen.— ValMtyN beschreibt eine kleine wilde Katze, dieer küUW nennt, und die von den Emwohnern derInsel Amboina für eine große Delicalesse gehaltenwird.

Das Hundcficisch wurde in ältern Feiten ausdie vornehmsten Tafcw gebracht, (^nil? wctantssfugende Hunde) gebölten zu den Gerichten bey fest-lichen Mahlzeiten, ja wurdet! sogar den Göttern ge,opfert. Beym Achenmw liefet man, daß auch dieGriechen in ältern Fetten Hundebratcn bey festlichenGelegenheiten gegessen haben. In den Hippokrati-scheu Schriften wi, o selbst den Kranken sowohl gebra-tenes als gekochtes Hundefieisch erlaubt: der Ver-fasser dieser Schritten vergleicht das Fleisch jungerHunde mit Hasenfteisch: das alte Hundefteisch nennter aber unverdaulich. Galen nennt die Nationen,die Hunde zu essen pflegten; unter diesen sind Vorzug"lich die Kartbagcr deswegen bekannt. Schon An-basius ereiferte sich über das Vorurtheä mancherMenschen gegen das Hundefieisch.

Gegenwartig findet man fast keine europaischeNation, die nicht einen Wcheu vor diesem Fleischezeigen sollte: die Grönlander etwa ausgenommen,die, jedoch nur in der höchsten Noth, ihre Hunde auf-opfern. Nicht einmal die Samojeden essen Huude-Mch. Auf großen Seereisen indessen, wo man sonstkm' anderes Fleisch haben kann, pflegen die Euro-paer dasselbe nicht zu verschmähen. Die unglückli-

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