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Einen guten Hasenbraten finden wohl die
meisten Menschen sehr wohlschmeckend. Schon diealten Römer gaben dem Hasen einen besondern Vor-zug vor dem übrigen Wildpret:
Inter qua^rupeäsZ ßloria prima Iepu5.Junge Hasen von drey bis acht Monaten werdenin Deutschland noch für eine große Leckeren gehalten,und selbst Kranken erlaubt. ? °) Zu Oribasius Zei-
,!> ten hielt man das Hasenfieisch für gesundeo als dasRindfleisch. Unsre Vorfahren pflegten Schwarzsauervon Hasenfleisch zu kochen, auch die Hasen einzusal-zen. Auf Königs Johann Tafel wurden in einemJahre 54^ frische, und i^ Tonne eingesalzene Hasenverzehrt. Die Dänischen Hasen haben einen Vorzugvor den übrigen: in Holland und Frankreich suchtmn sie unter einem Jahre zu bekommen, wo dasFleisch fett und zart ist. Auch hat das Fleisch einen
^. andern Geschmack im Sommer als im Herbste.
Sonderbar ist es, daß weder die alten Schot-! ten Hasen aßen, noch die heutigen Mingrelier.' Chardin versichert, daß in Mingrelien die Hasen
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§O) Da das Hasenfieisch, wie alles Wildpret, vieleflüchtig alkalische Theile enthält, so würde es umrecht seyn, wenn man ohne Unterschied in allenKrankheiten, den Kranken Hasenfieijch erlauben wolltte. Man glaubt nicht, wie viel dergleichen in alltgemeinen Ausdrücken abgefaßte Aussprüche, einesArztes, wie Bergius der Bruder des Verfassersdoch war, im Publito schaden können: und wiesehr man sich auf sie zu berufen pfiegt.
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