Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
116
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vortrefflich seyn, und doch wird weder ein Persernock ein Armenier ein Stück davon genießen. Auchder gemeine Mann in Nußland und die Tataren ver-achten das Hasenfieisch. Die Grönländer essen lie-ber den Polarfuchs als Hasen: dock kochen sie dieletztern noch eher als daß sie sie braten sollten. —^Ueberhaupt sollen die Männchen ein wohlschmeckenderesFleisch haben als die Weibchen, und dann vorzüglich,wenn sie sich auf hohen Gegenden aufhalten, wo siegewürzhafte Kräuter fressen können. Auch ist dasFleisch allezeit delicater, wenn die Hasen stark gejagtworden.

Auf der Spitze des Berges Loch- tay hält sicheine kleinere und sehr behende Art von Hasen ans, dieHonig fressen, und einen köstlichen Braten geben. *)In Afrika sind die Hasen nicht durchgehends gleichwohlschmeckend: am Senegal sind sie sehr lecker, aberim südlichen Afrika werden sie nicht gegessen. Auchin Kanada sind die Hasen klein und elend.

Der Tapeti O ^ rv 8 ^Me«/l/) kommt inRücksicht des Geschmacks seines Fleisches mit Hasenund Kaninchen überein.

Der veränderliche Hase Oervz ^^'^////)

hat gegen den Winter, wo er weiß wird, ein ganzvortrefflich schmeckendes Fleisch.

Charlevoix erwähnt eines Hasen im Huronen-lande, der wie ein Vogel pfeifen, und dessen Fleisch

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*) Entweder der Ggotona (l.. 0^o/o»a ?^i.i..> oderder 3werghase (l.. L«M// ?^i^,) Beyde Artenbewohnen Dcmurien und die Mongalei.

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