Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
103
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M großen Tatarei giebt es eine Reiherart, die außerdem rothen Schnabel, Flügel und Schwanz, ganzweiß ist. Das Fleisch soll sehr lecker seyn, und demßleisch der Haselhühner nahe kommen. Dies ist die

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Unter den Schnepfen giebt es sehr viele, diefast allgemein für Leckereyen gehalten werden.

I. Die Moosschncpfe oder das Brachhuhn(8coi.0^.x 6?-^tH) wird von Zuckert, Wil-

loughby und andern, für sehr wohlschmeckend undlecker gehalten. In Sardinien bezahlt man diesenVogel doppelt so theuer als das Nebhuhn. Pen-MNt hingegen fand das Fleisch widrig, unschmack-hch und thränicht. ^)

2. i,c. ?/lHo/)/i/ 1^. hat, nach Leem, ein wohl-schmeckendes Fleisch.

3. Die Hecrschnepfe, Belasse, (55. 6M.

«^o. ttorzFdKen) kommt oft unter dem Nahmender Bekassine vor, und ist einer der schmackhafte-sten Vögel. Das Fleisch wird allgemein als ganz

G 4 vor-

genannt wird. Der Vogel ist im ganzen südlichengemäßigten Amerika einheimisch, ist 6 Fußhoch;grau oben, weiß unten; und hat Sporne an denFlügeln. F.

8i) Dieser Vogel pflegt sich zur Zeit der Heu, Ernd,te und des Brachens der Winterfelder einzustellen.Der gemeine Mann um Halle nennt ihn denReulhacken. Sein Geschmack ist unstreitig gut,und, wenn er jung und fett ist, vortrefflich. A