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2 (1792)
Entstehung
Seite
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selbst die Schwäne geboren Hieher, da si>,tvenn sie noch ganz jung sind, von vielen Schriftstel-lern für eine Leckeren gehalten werden. In Kamt,schatkc» werden die Schwane überhaupt so fett, undbekommen ein so zartes Fleisch, daß man sie mit^pelit verzehren kann. Herberstein fand auf der Ta-ftl des Czaars im Jahre 1515 drey gebratene Schwä-ne, die mit Essig, Salz und Pfeffer, auch mit saurerMilch, Salzgurken und eingemachten Pflaumen ge-gessen wurden. Zu Battholms Zeiten aß man dieSchwane auf vornehmen Tafeln: doch versichert er,daß nur die Jungen schmackhaft seyn. Je alter sietverden, desto zäher wird das Fleisch. Zu PluMchsZeiten zog man bisweilen das Fleisch der Schwänedem Gänsefleisch vor: auch Brickell schätzt dasSchwanenfieisch mehr als das Gänsefleisch. Ehedemhatte man in England bey allen Gastereyen Schwanen-braten, aber itzt ist er dort nicht mehr sehr beliebt. Dochznastet man noch in Norwich jungH Schwäne zumWeihnachtssest, und verkauft sie, das Stück für eilwGuinea. Mehr der Seltenheit als des Wohlgeschmackswegen, werden noch Schwane auf große Tafeln ge-bracht : Beverval sagt, sie seyn ein bloßes Schau,gericht. In Louisiana, in Norwegen, Dännemark,Island und Rußland werden besonders die jungenSchwäne, vorzüglich die Brüste derselben, sehr gerne

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hat, und der alsdenn ganz verschwindet. Entenund Gänse, die Körner, Grasarten, Eicheln, Wur,zeln, Schnecken und Würmer eßen, sind nicht sofischige, und pflegen daher mehr geschätzt zu werden.

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