NO^^M^
^
Zu denen Schriftstellern, die das Robbenfleischverachten, gehören unter andern RMMskt undWormius, die es für schwammicht und ekelhast,unangenehm und zähe erklären. Indessen kann manauf die Polarlander dies Urtheil doch nicht anwenden.Die Grönländer helfen sich dadurch, daß sie die Rob-be erst vergraben, sie nachher faulen und alsdann frie-ren lassen^ worauf sie ohne weitere Zubereitung ge-gessen wird. Wahrend der Faulniß erhalt das Fleischerst seinen wahren Hochgeschmack. Nächst dem Renn-lhier ist die Robbe für Grönland der größte Schatz,da die Einwohner sich fast allein davon nähren. Auchauf den Faröe-Inseln, so wie auf den westlichen In-seln bey Schottland wird das Robbenfteisch sehr gernegegessen. Der gemeine Mann in Mülax- Sockn inFinnland hält dasselbe für eine Delicatesse, und dasKnt Recht. Robetg berichtet, daß zu seiner Zeitder gemeine Mann in Noslage das Robbenfleisch,frisch und geräuchert, gebraten und gekocht, auf allenSchmauftreyen gegessen habe. Sie kochten und salz-
B 2 ten
schnitten ist; jedoch wählten wtr zu unserer Speisedie weMchm oder noch jungen Thiere. Die ganzJungen wcnen gebraten zu weicklich. Das Speckder Seebären schmeckt allezeit übel und lhranig,wenn es Zlezch ganz frisch ist. Da ich nie andereNodbenattm als den Seebär zu essen Gelegenheithatte, kann ich von der anderen Robben ihremFleische kein Urtheil fällen. Auch d;e weiblichenThiere des Seelöwen (^Kecs iuKZta njcht leoni»nz) sind noch ziemlich erträglich zur Speise. Altemännliche Seebären, und Seelöwen waten zähe undWegen ihres Specks ekeihaz't.
F.
.^