«
is
Äobbenspeck sind, davon erzählt Ellis ein Beyspiel.Einer von dieser Nation war m jüngern Jahren ovlteiner andern Nation aufgefangen und endlich in dieGewalt der Englander gekommen. Er hatte schonmehrere Jahre unter ihnen gelebt, als einmal einEnglander eine Robbe zerschnitt, wo denn der Thranin großer Menge auf die Erde lief. Der Eskimolegte sich sogleich dabey, um ihn aufzutrinken, unge-achtet er eben eine gute engländische Mahlzeit gehal-ten hatte. Zugleich äusserte er ein großes Verlangennach seinem Vaterlande, damit er so viel von dieserleckern Kost genießen könnte, als er nur wollte. —Die Lappen kochen ihre gefrornen Fische mit Robben,speck, tunken sie hernach in Thran, und man siehtoft, wie die Mütter ihre Säuglinge füttern, indemsie die getrockneten Fische zuerst tauen, hernach inThran tunken, nnd so den Kindern geben. Auf Is-land ißt man das Robbenspeck wie Schweinespeck, undzwar bis die Robben ein Jahr alt sind: doch wirddas Wallfischspeck, auf dieselbe Art gegessen, fürschmackhafter gehalten. Das vornehmste Gericht derKamtschadalen besteht in dem so genannten SelW,oder allerhand Wurzein, Beeren und Nüssen, die zu-sammen geflossen und mit Robbenspeck, Wallfisch-und Fischthran gekocht werden. Die wilden Kana-der verschmähen sogar das Robbenspeck nicht, wenn esschon ranzig geworden: sie essen aber auch Lichttalg,
« »
M
Wl^
1, l)ll
NlV
welches sie wirklich für eine Leckeren halten. '
l)
3"
<5) Das Fleisch.ber Seebären odsr PKoca mlma 5.ist noch erträglich, wenn nämlich alles Speck abge<
schnitz
H5
^