Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
10
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Vie Gattung der Wallsische verdient nicht alleinunter den gebräuchlichen Fleischspeisen, sondern auchunt^c den Leckcreyen eine Stelle. Nordische Völkerdab<n das Fleisch dieser Thiere von je ber säst allemübr'qen vorgezogen. Die Grönländer, Islanderdie Bervolmer der Orkney-Inseln, die Samci'edenJapaner, Tschuktschen und Kamlschadalen lieben dasWallfischficisch ungemein. D'AllzjY versichert, daßman selbst in Frankreich ehedem Walisische gegessenbade. Die Einwohner von Madagascaer und dieHottentotten halten das Wallsischfieisch ebenfalls füretwas vorzügliches. Die Isländer halten insbeson-dre das Wallftschspcck für besser als Nmdsielsch: in-dessen kommt es doch, getrocknet und gesalzen, demranzigen Speck sehr gleich. In Grönland hält manden Schwan; für eine besondre Deucatcsse. ülüf-sen zlebt das geräucherte Wallfiscbspcck dem Robben«speck vor: es hält sich vier bis fünf Jahre. DasFleisch der jungen Walisische soll wirklich lecker seyn.Die Kinnlade der Wallfische besteht ans einem knorp-lichten, gallertartigen Wesen, woran Stcller einenbesondern Wohlgeschmack fand. Auch die Zungeschmeckt, nach M'y, recht gut. Es kommt sehr vielauf die Zubereitung an: und darans kann man sichle Gcntils Urtheil erklären, der nichts wierigers ge-gessen zu haben versichert: von einem einzigen Pil-sen behielt er mehrere Tage lang einen ranzigen Ge-schmack im Munde, yie Russen hingegen wissen auf' den

angenehme Fettigkeit wird .esorbirt und giebt einenunangenehmen Geschmack, wie die Drüse beym Ta-jnfl'^ 5