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Die neue Rheinbrücke bei Düsseldorf und die Kleinbahn Düsseldorf-Krefeld : 12. November 1898
Entstehung
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Betriebsbahnhof.

14 Stehplätze und sind für II. und III. Wagenklasse eingerichtet Die Motorwagenbesitzen in beiden Klassen Längssitze, während die Beiwagen in der III. Klasse Quer-sitze und die II. Klasse Saloneinrichtung erhalten haben. Die Perrons sind mit Glas-schutzwänden versehen; die Beleuchtung erfolgt durch 18 Glühlampen ä 16 Normalkerzen.

Im Winter werden die Wagen mittels Briquette bezw. Luftheizung angenehmerwärmt. Ein Versuch mit elektrischer Heizung soll ebenfalls stattfinden. Die innereund äufsere Ausstattung der Wagen ist eine hochelegante, auch ist auf Bequemlichkeitmöglichst Rücksicht genommen worden.

Die Bremsung der Motorwagen kann auf dreierlei Weise erfolgen, und zwargewöhnlich durch eine Luftdruck- oder eine Handbremse und im Falle der Noth durchdie elektrische Kurzschlufsbremse. Die Luftpumpen werden durch einen kleinen Elektro-motor angetrieben, der je nach dem Luftbedarf selbstthätig in und aufser Betriebgesetzt wird.

Mit Rücksicht auf die gröfsere Sicherheit der Stromabnahme und die bessereSchonung der Motorcollectoren sind die Motorwagen mit zwei Stromabnehmern (Schleif-bügel) versehen.

Die Personenbeiwagen, offenen und geschlossenen Güterwagen haben ebenfallseine Luftdruck- und eine Handbremse erhalten.

Für den Localverkehr in Düsseldorf und Krefeld dienen zweiachsige offene undgeschlossene kleine Wagen, die dem bei Strafsenbahnen üblichen Typus entsprechen.

Die geschlossenen Wagen enthalten 16 Sitz- und 14 Stehplätze und haben eben-falls eine elegante Ausstattung erhalten.

Die offenen Anhängewagen sind für 24 Sitz- und 12 Stehplätze eingerichtet.Jede Achse der Motorwagen wird durch einen 20 pferdigen Elektromotor mittels Zahnrad-übersetzung angetrieben, Zur Stromabnahme dient hier- nur ein Schleifbügel.

Die Localwagen sind mit einer von Hand zu bedienenden Spindelbremse versehen.Auch hier kann in Fällen äufserster Gefahr die elektrische Kurzschlufsbremse benutztwerden.

Auf dem Terrain des Betriebsbahnhofes (vergl. Fig. 11), welcher directen Anschlufsan das Staatsbahngleise besitzt, sind der Wagenschuppen und das Werkstättengebäudeerrichtet.

Der Wagenschuppen, in Eisenfachwerk erbaut, hat eine Länge von 60 m und eineBreite von 23 m und ist zur Hälfte ganz unterkellert und mit 6 nebeneinander liegendenGleisen versehen.

Das Werkstättengebäude mit einer Grundfläche von 39 auf 21 m enthält die Re-paraturwerkstätten, eine Schreinerei, einen Lackirraum, ein Magazin und Räume fürPolsterer und sonstige Handwerker. In Diessem-Krefeld ist ein kleiner Wagenschuppenerbaut worden.

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