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Der Bau der Rheinbrücke mit der Umgestaltung des Strom-
und Hochwasserprofils.
Uem von Professor Krohn ausgearbeiteten Vorentwurf für die Brücke, der dieGrundlage für die Verhandlungen mit den Behörden bildete, waren die nachstehendenHauptgesichtspunkte zu Grunde gelegt worden.
Für die Führung der Brücke über den Rhein kamen drei Stellen in näheren Betracht,die verlängerte Haroldstrafse, das Burgthor (jetzige Schiffbrücke) und der ehemalige fisca-lische Sicherheitshafen vor der Kunstakademie.
Die Führung in der Richtung der verlängerten Haroldstrafse hätte für die Her-stellung der Brückenrampen keine besonderen Schwierigkeiten verursacht, doch war dieLage der Brücke an dieser Stelle wegen der hier besonders starken Stromkrümmung undder nahen Einfahrt des städtischen Hafens der Strombauverwaltung nicht genehm. DieStelle der alten Schiffbrücke hätte aufserordentliche Schwierigkeiten und Kosten für dieAnlage der rechten Brückenrampe verursacht. Diese ungünstigen Verhältnisse lagen beider Führung durch den alten Sicherheitshafen in geringerem Mafse vor. Die Strom-krümmung hat hier an Schärfe schon verloren; durch die Zuschüttung des Sicherheits-hafens, der nach Fertigstellung der neuen städtischen Hafenanlage überflüssig gewordenwar, liefs sich eine ausreichende Entwickelung der Rampenanlage am rechten Ufer erzielen.
Infolge des gekrümmten Laufes des Stromes an der Brückenbaustelle liegt derStromstrich und die Schiffahrtsrinne in der Nähe des rechten Ufers. Die Strombau-verwaltung stellte daher die Bedingung, dafs von der Correctionslinie des rechten Ufersaus eine mindestens 180 m weite Oeffnung für die Schiffahrt freizulassen wäre. Hierausergab sich in Rücksicht auf die äufsere Wirkung der Brückenansicht die Nothwendigkeit,eine gleich grofse Oeffnung für die Ueberbrückung der linken Stromhälfte anzuordnen,wobei allerdings der linke Hauptpfeiler etwa 70 m hinter die linke Uferlinie fiel. Dadurch
Der
Vorentwurffür die Brücke.
Lage der Brücke.
Allgemeine Anord-nung desBrückenentwurfs undder Umgestaltung desStromprofils.
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