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Die neue Rheinbrücke bei Düsseldorf und die Kleinbahn Düsseldorf-Krefeld : 12. November 1898
Entstehung
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III.

Die Kleinbahn Düsseldorf-Krefeld.

iJie Kleinbahn Düsseldorf-Krefeld soll in erster Linie eine bequeme und schnelleVerbindung zwischen den beiden genannten gröfseren Städten schaffen. gleichzeitigaber auch die zwischenliegenden Ortschaften aufschliefsen.

Die erforderliche Fahrzeit mufste so bemessen werden, dafs sie jedenfalls nichtlänger ist, als die gegenwärtig für die Fahrt über Neufs auf der Staatsbahn erforderliche.Hieraus ergab sich die Kothwendigkeit, auf der freien Strecke eine für Kleinbahnensehr erhebliche Fahrgeschwindigkeit von 40 km pr. Stunde zu Grunde zu legen, so dafsauf die Mitbenutzung öffentlicher Strafsen auf der freien Strecke von vornherein ver-zichtet werden mufste. Aus diesem Grunde ist die Bahn nicht in die an der Streckeliegenden Ortschaften hinein, sondern in möglichster Nähe an ihnen vorbeigeführt worden.

Die Bahn nimmt (vergl. Figur 14) in Düsseldorf ihren Anfang an der Harold-strafse, geht in gerader Linie über den Kasernenplatz durch die Breite- und Alleestrafsezum Ratingerthor, wo ein Gleis durch die Ratingerstralse nach dem Burgplatz und demRheinwerft abzweigen soll, und erreicht von dort aus in mäfsigem Bogen die Rhein-brücke. Sie läuft alsdann vom linken Rheinufer, im Gemeindebezirk Heerdt, in derBrückenachse weiter bis zum Empfangsgebäude des neuen Staatsbahnhofs Oberkassel,wo eine Haltestelle vorgesehen ist, und wendet sich, zwischen sich und dem Staats-bahnhof einen Platz für den Betriebsbahnhof und die Kraftstation lassend, von hier ausetwas nach Norden. Sie berührt weiter hinter der Haltestelle Heerdt-Lörrick die einenlebhaften Gemüsebau treibende Ortschaft Büderich mit den beiden Haltestellen Büderichund Haus Meer, dann die Ortschaft Osterath mit den beiden Haltestellen Osterath-Bovert und Osterath-Hoterheide, kreuzt hinter Osterath mittelst einer Ueberführungdie Staatsbahn und läuft dann auf einem verlassenen Bahnkörper der Staatsbahn, denGemeindebezirk Fischein durchschneidend, geradlinig bis Krefeld. Für die GemeindeFischein sind ebenfalls 2 Haltestellen, Fischein und Königshof, vorgesehen.

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