Vorrede.Zuweilen verbessert ein beissender ScherzDie thoͤrichten Sitten das eitele Herz.Ich lasse mir demnach genug seyndaß ich klagen, allen boshaften Ausle-gungen, allen fröstigen Spöttern, undallen übelgesinnten Leseren auf das feyer-lichste widersprechen könne. Will an-deren dieses nicht hinlänglich anscheinen,wohlan, so werde ich mit ihnen ein wenigweiter schreiten, und sie einmal prüfen.Sie haben ganz recht: sie kennenmich, und wissen auch vielleichte meineBeschaffenheit. Alleine was ist darausfür eine Folgerung zu ziehen? Kennensie darum alle diejenigen, die ich kennengelernet? haben sie die nemlichen Leutegesehen, die mir vorgekommen? seynd sieallenthalben, wo ich, gewesen? haben siesich in den nemlichen Umständen befun-den? haben sie eben dieselben Zufälle er-lebet? haben sie ein gleiches verrichten,und unternehmen müssen? oder glaubensie, daß, wann ich verreyset, meine Ver-nunft zu Hause geblieben seye, und ich an-derwaͤrts also nichts beobachten, noch er-fahren können? vermeynen sie, daß durchdas Lesen nicht so viel, als durch die Erfah-rung zu erlernen seye? bilden sie sichvor, daß ich meine eigene Fehler zumBey⸗
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