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geben können; es gilt vor allem die Beschaffung derjenigenSachen, welche weniger leicht zu erwerben, zugleich wegenihres geringen Umfanges und der Art des Erscheinens der Ge-fahr der Vernichtung ausgesetzt sind; hierher gehören in ersterReihe die Erzeugnisse der Tagespresse, die Flugschriften, ins-besondere auch die Programme, Statuten, Jahresberichte u.dgl.von Behörden, Anstalten, Gesellschaften und Vereinen jederArt. Bei der einzelnen Bibliothek handelt es sich selbstredendzunächst um die auf einem abgegrenzten räumlichen Gebieteentstandenen oder auf dasselbe bezüglichen Schriften, welcheaber dann thunlichst vollständig zu sammeln sind. Jede dieserSchriften mag, in der Vereinzelung, für die Gegenwart wertloserscheinen, den wissenschaftlichen Wert besitzt die Sammlungals solche und durch ihre Vollständigkeit; denn sie bietet demspäteren Forscher, besonders dem Kulturhistoriker, einen geradezuunentbehrlichen Stoff, der, wenn seine rechtzeitige Beschaffungverabsäumt wird, auch unter grossen Geldopfern meist nichtmehr zusammenzubringen ist. Der Inhalt allein ist dabei auchnicht massgebend; vieles ist zu sammeln, weil es im Druckerschienen ist; überdies werden spätere Benutzer alle diejenigenSchriften, für welche, ohne Rücksicht auf den behandeltenGegenstand, die Stadt Köln wegen ihrer Beziehungen zu demVerfasser, Verleger oder Drucker als Entstehungsort angesehenwerden kann, mit Fug und Recht in unserer Stadtbibliotheksuchen. Alle diese Rücksichten hat, was hier nicht verschwiegenwerden kann, die frühere Bibliothekverwaltung nicht gekannt;die Kölner periodische Presse, welche jetzt in sorgfältigsterWeise — sogar mit Einschluss der Extrablätter — gesammeltwird, ist für eine lange Reihe von Jahren nur in wenigen Zei-tungen, der bessere Accidenzdruck gar nicht vertreten; vonder umfangreichen Litteratur, welche durch die weltgeschicht-lichen Ereignisse der letzten Jahrzehnte hervorgerufen wurde,ist in der Kölner Stadtbibliothek auch nicht eine einzige gleich-
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