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lische Sprachen können erfahrungsmässig vorläufig ganz unberück-sichtigt bleiben. Benutzer der Abteilung für Philologie sindmeist Philologen von Fach, besonders Lehrer der hiesigenhöheren Schulen, doch auch andere Angehörige des Bürgerstandes,welche sich mit dem Studium der neueren Sprachen beschäftigenoder sich in einzelnen Fragen Bats erholen.
b. Die historischen Fächer (Abt. D, E, M). Hier kommenals Benutzer nicht nur die in Köln sehr zahlreichen Historikervon Fach in Betracht, sondern auch mehr oder wenigergeschickte Dilettanten aus den verschiedensten Berufsklassen,deren Ansprüche die Bibliothekverwaltung zu berücksichtigenhat. Ob die litterarischen Arbeiten solcher Autoren in allenFällen die Geschichtswissenschaft in erheblicher Weise zu förderngeeignet sind, kommt, da sie vielfach wenigstens als fleissigeSammlungen von Material zur Provinzial- und Lokalgeschichte ge-schätzt und, wie u. a. die Geschäftsbücher der Bibliothek lehren,sogar durch angesehene Historiker von Beruf thatsächlich nichtselten benutzt werden, für die Sammelthätigkeit der Bibliotheknicht in Betracht. Naturgemäss steht hier die vaterstädtischeGeschichte und im besonderen Topographie, Genealogie, Sitten-geschichte und Biographie in erster Beihe. Aber auch, wo essich nicht um Förderung historischer Veröffentlichungen, sondernausschliesslich um das Streben nach Belehrung handelt, findetdie Geschichtslitteratur, welche auch auf dem Büchermarkt amstärksten vertreten ist, den lebhaftesten Zuspruch; diese Erfah-rung zeigt sich gerade bei den städtischen Bibliotheken, welchein erster Beihe berufen sind, derartigen Bestrebungen des Publi-kums entgegenzukommen.
c. Die Kunstgeschichte (Abt. K); auch hier sind die ver-schiedensten Berufsklassen als Benutzer beteiligt. Eine Stadt, dieganz hervorragende Baudenkmäler und Kunstschätze besitzt undkeine Mühe und Kosten scheut, dieselben zu vermehren undzugänglich zu machen, kann auch einer wohlausgestatteten kunst-