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zuzumuten, uns die Rückkehr Peters und Heinrichs von Capranavom Turnier, den Einritt Ferriers in Neapel und den Abschiedder Turnierteilnehmer von dort unter dem gleichen Bilde (s. 3)zu denken, sondern er bemüht sich, in jedem Bilde einen scharf-umrissenen Moment der Erzählung: in allen Einzelheiten zu er-fassen, die der Erzähler mit dem Wortlaut seines Werkes ihmdafür gegeben hat. Ja, in diesem seinem Bestreben, auch dieEinzelbilder streng zu individualisieren und Situationsparallelenzu vermeiden, geht er sogar so weit, daß er uns in einem der-selben fast ein Rätsel aufgibt, das zu lösen Loßnitzer nichtgelungen ist. Wenn er nämlich in der fünften Figur mit derÜberschrift: Wie die hoffmeisterin den jungen Ritter in derkirchen f andt vnd mit im von Magelona wegen redt, einen Mann(offenbar ist Heinrich von Caprana gemeint) im Gespräch mitdem jungen Peter in einer Kirche zeichnet, so scheint daszunächst der durch die Überschrift bezeichneten Situation dochherzlich schlecht zu entsprechen. Betrachtet man das Bild aberetwas genauer, so bemerkt man hinter dem Fenster der Kircheden Kopf einer vorübergehenden Frau, womit ohne Zweifel dieden jungen Grafen suchende Amme angedeutet werden soll.Der Künstler greift also hier einen Moment heraus, welcher derin dem Eingange dieses Kapitels in die Wortes Die hoffmeisterinthet fleiß den jungen Ritter zu finden, den sie in einer Kirchen ineyner capellen allein fandt alßo petendt, gekleideten Situationnoch vorausliegt, offenbar nur in dem Bestreben, wie gesagt,szenische Wiederholungen zu den Bildern 6 und 21 (Gebetszene)zu vermeiden. Ganz besonders fein und eigenartig finde ichauch die beiden Turnierbilder 2 u. 3, deren individualistische,auf den Stimmungsgehalt prachtvoll zugeschnittene Kompositionich als außerordentlich gelungen empfinde. Der Ausdruck derBewegung und Anteilnahme der Tribüne an den Vorgängen inder Arena und besonders auch die eindrucksvolle Wiedergabe derWirkung des Zusammenstoßes der beiden Kämpfer im drittenBilde sind meisterliche Leistungen. Hervorheben möchte ichferner noch den Unterschied, den der Künstler in die Kirchen-szenen zu legen weiß. Die Identität der Neapeler Kirche wahrtin den beiden Bildern 5 und 6 der gleiche Altar, aber der Blick-punkt ist verlegt.Auch in den beiden Szenen 21, 22, die in der gleichen Kirche
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