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hätten ja auch einige wenige, aber richtig ausgeführte Zeichnungensicher bessere Dienste getan als die 23 Skizzen unserer Hand-schrift. Zudem macht die Handschrift im ganzen (sie war ehe-mals in eine jetzt z. T. abgerissene, verschließbare Pergament-portefeuilledecfce gebunden) durchaus den Eindruck eines Lieb-haberexemplars, aber nicht den einer Druckvorlage.Den hervorragenden künstlerischen Wert der Federzeichnungenunserer Handschrift kann nichts eindringlicher und deutlichervor Augen stellen als ein Vergleich mit den Holzschnitten,mit denen die alten französischen Drucke der Recension C aus-gestattet sind. Sie mit den Bildern der Stainerschen Druckeder Warbeckschen Übersetzung zu vergleichen, geht aus demGrunde nicht an, weil diese in Wahrheit gar keine Illustrationenzu unserer Novelle, sondern ausnahmslos vom Verleger ausvorhandenem Holzstockvorrat älterer Druckwerke seines Ver-lages (Petrarcas Glücksbuch, Calixtus und Melibia, Plautus,Fortunat usw.) entnommen sind. Dagegen sind die Bilder derfranzösischen Ausgaben, von denen ich hier acht nach demeinzigen in Deutschland befindlichen Exemplar der JenaerUniversitätsbibliothek des Lyoner Druckes von J489 reproduziere,
wie die Bilder unsererHandschrift, eigens fürjeneAusgaben gezeich-net und bieten somitein adäquates Ver-gleichsmaterial.Kann man sich einenkrasseren Unterschied,als er in diesen inhalts-gleichen, zeitlich umkaum drei Jahrzehnteauseinander liegen-den Bilderserien zutagetritt, überhaupt vor-stellen?
Die Holzschnitte desLyoner Druckes, die,wie das Druckdatumzeigt, in das Ende der
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