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Die schöne Magelone : Hystoria von dem edeln Ritter Peter von Provenz und der schönsten Magelona, des Königs von Naples Tochter ; älteste deutsche Bearbeitung nach der Handschrift der Preussischen Staatsbibliothek Germ. 4 ̊1579
Entstehung
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car), die am Sinne nichts ändert. Das selon sa coustume, magman es nun zu travaille et veille oder zu reveilla ziehen» istim ersten Falle widersinnig, im zweiten eine dumme Banalität;es ist also zweifellos falsch. Was erwartet werden maß and einzigund allein der Situation entsprechend sein würde, ist contre saoder hors de sa coustume, Dezogen auf die vorhergehenden Worte:travailfe et veille. In beiden Fällen den gleichen Schreibfehler vor-auszusetzen, wäre absurd; es bleibt also nur die Annahme einesÜbersetzungsfehlers, und wieder bietet uns die Voraussetzung eineritalienischen Vorlage eine Erklärungsmöglichkeit für den Irrtumdes Übersetzers, der in derselben etwa las:... perche aveva moltotravagliato et vegliato incostumatamente, risvegliatasi pensava.. ♦Die Verwechslung von incostumatamente und accostumatamentevon seiten eines unaufmerksamen Abschreibers oder des Über-setzers selbst liegt so nahe, daß man wohl kaum im Zweifelsein kann, darin den richtigen Grund für den sonderbaren Über-setzungsfehler gefunden zu haben. Ein solcher Denkfehler, wieer in dem Ausdruck selon sa coustume liegt, kann wehl eineman den Wortlaut einer Vorlage haftenden und darüber den lo-gischen Zusammenhang aus den Augen verlierenden Übersetzerunterlaufen, dem frei erfindenden Verfasser kann er aber meinerAnsicht nach unmöglich zugeschrieben werden. Daß der Fehlerin beiden Rezensionen übereinstimmend vorkommt, ist aber nurein weiterer zwingender Beweis, daß B und C auf denselben Ur-heber zurückzuführen sind.

Betrachten wir nun in dem Lichte dieser neugewonnenen Resul-tate die Vorrede, die in der Rezension C der Histoire voraus-geschickt ist, so wird uns ihr Sinn und ihre Bedeutung, wie ichmeine, viel klarer und deutlicher werden. Wir werden nun nichtmehr zweifeln, daß die Ausdrücke: ordonnee und mis en cestuylangaige auf eine andersprachige, nämlich italienische Vorlageverweisen, aber wir werden darüber hinaus noch erkennen, daßmit den Worten: en la maniere qui s'ensuyt der so bezeichnetenRezension C noch eine andere zur Seite gestellt wird, die, gleich-falls aus einer italienischen Vorlage übersetzt, in der Fassungsich von der en la maniere qui s'ensuyt geschriebenen unter-schied, d. h. die Rezension B, die also auch hierdurch als dieältere bestätigt wird.Soweit kann man in bezug auf das Verhältnis der beiden fran-

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