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die sonst vollständig fertiggeschriebene und rubrizierte Hand-schrift eingezeichnet sind, und dieser Umstand ist in Verbindungmit dem Unterschied der Tinten ein weiterer Wahrscheinlichkeits-grand, wenn auch kein absolut zwingender Beweis dafür, daßder Zeichner mit dem Schreiber nicht identisch war.Unsere Handschrift ist aber nicht, wie das Max Loßnitzer an-nahm, die Originalniederschrift des Verfassers der in ihr uns über-lieferten deutschen Bearbeitung der Novelle, sondern sie ist voneiner anderen Person, und «war ohne Kontrolle, Mitwirkung undAufsicht desselben, hergestellt. Eine ganze Reihe von Fehlernbeweist das mit Sicherheit. Ich sehe dabei ab von geringeren Ver-sehen, wie z. B. S. 10: loben st. leben, S. J4: pin st. pis, S. J6:herlichenn st. herzlichenn S. 28: hab hab st. hab, S. 29: hübscht st.hübschst und was dergleichen Dinge mehr sind, denn Schreib-fehler von dieser Art können schließlich auch dem Verfasserselbst aus der Feder fließen, obwohl freilich auch unter ihnenbereits einige sind, die wie loben und herlichenn ein sachlichesMißverständnis zur Voraussetzung zu haben scheinen. Wennnun aber der Ritter, mit welchem Peter zuerst in Neapel zu-sammentrifft und Freundschaft schließt, auf S. J6,2: Heinrichvon Kampans heißt, während er an späteren Stellen (J7, J4,19,3, 47,22) in Übereinstimmung mit der französischen Rezen-sion C stets Heinrich von Crapana benannt wird, so kann mandiese Inkonsequenz doch unmöglich dem ursprünglichen Be-arbeiter zuschreiben. Einen ebensolchen Fehler finden wir aufS. 22, wo unsere Handschrift überliefert: mocht leyden, ich mochtyetz lenger mitt euch rede halten. Der französische Text derbeiden Rezensionen B und C bietet hier übereinstimmend denAusdruck: me deplaist. Das zeigt uns, daß der Verfasser nurgeschrieben haben kann: mocht leyde nich(t) mehr yetz lengermit euch rede halten. Dem Abschreiber war offenbar das Wortleyde (st. leyder) nicht mehr geläufig. Auf S. 42 fehlt in demSatze: vnd nach dem alzo aneynander zwischen alzo und aneyn-ander etwas, das den in der französischen Rezension C überliefertenWorten: est que nous sommes ainsi tous deux amoureux entspricht,also etwa: wir pede lieben. Auf S. 57 ist das überlieferte: vberden dreytzehenden tag ohne Frage falsch, denn die beiden fran-zösischen Rezensionen haben dafür übereinstimmend: troisieme.Auf den Übersetzer kann dieser Irrtum nicbt zurückgehen, denn
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