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Bilder verwendet hat, ist dankler als die Tinte, die der Schreiberfür die Schrift und die Umrahmungen der Schrift- and Bildflächengebrauchte. Man könnte daraas vielleicht schließen, daß der Il-lustrator mit dem Schreiber nicht identisch ist, wennschon einsicherer Beweis für diese Annahme darin nicht gefunden weidenkann, denn es ist immerhin auch möglich, daß der Schreiber selbstseine Schreibtinte für die Bildwirkung zu blaß fand und deshalbfür sie eine schwärzere Tinte vorzog. Da Schriftzüge innerhalbder Bilder nicht vorkommen, so läßt sich die Frage der Identitätoder Nichtidentität leider nicht mit Sicherheit entscheiden. Da-gegen läßt es sich aber beweisen, daß die Bilder erst zualler-letzt in die im übrigen vollständig fertiggestellte Handschrifteingezeichnet sind. Sowohl die braune Textschrift wie auch dierote Schrift der Überschriften und der Initialen gehen nämlichimmer über die Rahmenlinien der Schriftfelder und der Bilder da,wo sie mit ihnen zusammentreffen, hinweg. Dagegen liegt dierote Schrift bald über, bald unter der Textschrift; und zwar liegtsie oben an den Stellen, wo sie mit Buchstabenteilen voraus-gehender Zeilen zusammentrifft, unter der Textschrift dagegendort, wo sie mit ihr folgenden Textzeilen sich schneidet. Darausist deutlich zu ersehen, daß der Schreiber die roten Überschriftenund Initialen unmittelbar innerhalb des Fortgangs seiner Schreib-arbeit schrieb und sie nicht etwa unter Aussparung des Raumeserst nach Vollendung der Niederschrift des ganzen Textes oderwenigstens der ganzen Seite eingetragen haben kann oder gar, wiedas sonst auch wohl vorkommt, ihre Ausführung einem anderenüberließ, eine Annahme, die wir schon oben bereits aus anderenGründen abweisen konnten. Wo nun aber die roten Initialen,und es kommt das bei verschiedenen Bildern (z. B. Bild 9, (2,17,22)vor, mit ausladenden Teilen, auf die abgegrenzte Bildfläche über-greifen und innerhalb derselben mit Strichen der Zeichnungzusammentreffen, da liegen die letzteren stets auf der roten Farbeder Initialen. Andererseits liegt die Textschrift, wo sie etwa mitausladenden Haken in die Bildfläche hineingreift, oder wo einStrich der Zeichnung über die Umrahmung hinaus in die Schreib-fläche hineinragt und so eine Kollision der Schrift und der Zeich-nung stattfindet (z. B. Bild 9, J2, 14, J9, 2J, 23), stets unter derZeichnung, und zwar auch da, wo sie ihrerseits über dem Bild-rahmen liegt. Daraus geht deutlich hervor, daß die Bilder erst in
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