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beeinträchtigt sind. Der Schreiber hat diesen Übelstand offenbarselbst bald als störend empfunden und deshalb zu den folgendenLagen ein besseres Papier venetianischer Provenienz verwendet,und zwar zu den Lagen 4 — 6 ein Papier mit einer hohen Kaiser-krone (Variante zu Briquet, Les filigranes No. 4890—4902) undzur siebenten Lage ein solches mit Reichsapfel (Variante zu BriquetNo. 3056 ff.) als Wasserzeichen. Die Fabrikationszeit dieser Papierefällt nach Briquet in den Anfang des 16. Jahrhunderts. In die-selbe Zeit weist uns auch die Schrift, weisen uns vor allem aberauch die Bilder, Die Schrift ist eine klare und energische gotischeBuchkursive von Schwabacher Duktus. Ihre Tinte hat einenangenehmen braunen aber etwas hellen Ton. Die Kapitelüber-schriften und die Initialen sind, wie das unser Abdruck wieder-gibt, mit roter Tinte geschrieben. Die letzteren sind zweizeilig,abgesehen von der Anfangsinitiale, die dreizeilig ist. Für dieÜberschriften hat der Schreiber einen etwas größeren Schriftgradgewählt als für den Text, und er bemüht sich, auch der Schriftdurch das Vermeiden der Schwabacher Schleifen der Oberlängeneinen etwas abweichenden Charakter zu geben. Man sieht aberdeutlich, wie ihm oft die Schreibgewohnheit seiner Textschriftseine Absicht durchkreuzt. An der Identität des Textschreibersund des Rubrikators kann also gar kein Zweifel sein.Sein Schriftfeld hat der Schreiber an drei Seiten mit feinenTintenstrichen gerahmt, unten aber den Rahmen offen gelassenund zwar aus dem Grunde, weil er für die Zeilen keine Linienvorzog, sondern den abgegrenzten Schriftraum frei beschrieb undinfolgedessen bei den unvermeidbaren Schwankungen in derZeilenhöhe nun am unteren Ende eine gewisse Freiheit zum Aus-gleich jener Schwankungen nötig hatte. Die Zeilenzahl wechseltinfolgedessen zwischen 26—29 Zeilen, jedoch haben die meistenSeiten 28 Zeilen. Für den Druck sind aus typographischenGründen 26 Zeilen als Norm gewählt.
Die Umrahmungen für die Bilder 1 — J8 sind da, wo sie nicht mitdem Rahmen des Schriftfeldes zusammenfallen, durch Doppel-linien gebildet. Wo der Schriftrahmen die Umgrenzung bildet, hatder Schreiber keine zweite Linie hinzugefügt. Bei den BildernJ9—22 bildet eine Doppellinie nur die Grenze gegen die Zeilen-anfänge, und das letzte Bild (23) hat ringsum nur einen ein-fachen Rahmen. Die Tinte (oder Tusche), die der Zeichner der
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