ermahne euch aber, lieben Brüder, durch denNamen unsers Herrn Jesu Christi, daß ihralzumal einerlei Rede führet: und lasset nichtSpaltungen unter euch seyn, sondern haltetvest an einander, in einem Sinn, und in ei-nerlei Meinung. Denn mir ist vorkommen,lieben Brüder, durch die aus Chloes Gesinde,von euch daß Zank unter euch seye. Ich sageaber davon, daß unter euch einer spricht: ichbin Paulisch; der ander, ich bin Apollisch; derdritte ich bin Kephisch; der vierte icht bin Chri-stisch. Wie? Ist Christus nun zertrennet?Ist denn Paulus für euch gekreuziget? oderseyd ihr in Pauli Nahmen getauft? — Ergebet nun bald nachher weiter und zeiget ihnendaß alles dieses davon herrühre, weil sie sichaus sinnliche hiengen und darin Religion such-ten: auch sagt er ihnen mit dürren Worten,daß sie eben deswegen keine höhere Religions-warheiten hätten begreifen können, noch selbigewürklich zu begreifen im Stande wären. Hierſind ſeine eigen Worte (a) “ Und ich lieben Brü-der, konnte nicht mit euch reden als mit Geist-lichen: sondern als mit Fleischlichen, wie mitjungen Kindern in Christo. Milch habe icheuch zu trinken gegeben, und nicht Speise:denn ihr konntet noch nicht, auch könnet ihrjezt noch nicht; dieweil ihr noch fleischlichseyd. Denn sintemal Eifer, und Zank, undZwietracht unter euch sind: seyd ihr dennnicht fleischlich und wandelt nach menschlicherWeise?(4) 1. Br. 4. d. Cor. 3. v. 1. 2. 3 4. 5
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Philosophische Betrachtungen eines Christen über Toleranz in Religion, zur Grundlage der Vereinigung sämmtlicher Religionen
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40
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