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Band 11
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Band IV.
II. Abtheilung: Beschreibung der Präparate.
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B. Hiebverletzungen.
Vacat.
C. Anderweitige Verletzungen und Krankheiten.Verletzungen.
Die Präparate stammen sämmtlich aus älteren Sammlungen.
VI. C 1.Ein Bruch im oberen Theil der Ulna, schief geheilt.
VT. C 2.Bruch in der Mitte der Ulna, gut geheilt.
VI. C 3.Bruch im unteren Ende der Ulna, gut geheilt.
VI. C 4.Bruch der Ulna, schiefe Heilung.
Krankheiten.
VI. C 5.Ein Humerus mit Radius und Ulna sämmtlich im Ellen-bogengelenk durch Karies zerstört.
VII. Handgelenk und Hand.
A. Schussverletzungen.Primäre Verhältnisse.
Kontusionen, Ab Sprengungen, partielle Frakturen.
Vacat.
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Komplete Frakturen.Vacat.
Resektionen.(Hierzu vergl. VII. A 1.)
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Auiputationen und Exartikulatiouen.
VII. A 1.
Schussfraktur der linken Handwurzel.Amputatio antibrachii sinistri.
Das Präparat besteht aus den unteren Theilen der Vorder-knochen, der Handwurzel und den Mittelhandknochen. DerSchuss hatte das Os capitatum, multang. minus und majus anddie Basis des zweiten und dritten Mittelhandknochens frakturirt.Soldat Wirth, verwundet am 17. Januar 1871. Am23. Januar 1871 im Kriegslazareth zu Strassburg partielle Re-sektion der Handwurzelknochen, es ist das Os multang. min.und capitatum zum grössten Theil entfernt worden. Es traten,rm und mehrfache Blutungen ein, welche durch die Kompression nichtgestillt werden konnten. Da die Ligatur der Art. brach, für7. Kot die Erhaltung der Hand wenig Aussicht bot, so wurde bei derdurch i zuletzt am 4. Februar 1871 eintretenden sehr heftigen Blutungtm 10. i- die Amput. antibrach, mittelst Zirkelschnittes vorgenommen.gen stau Vom Radius sind 11 cm, von der Ulna 9 cm entfernt. Nach1 Wochen vollständige Heilung.
(Vergl. Deutsche militärärztliche Zeitschrift 187G S. 178.)
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Andere Operationen.Vacat.
Sekundäre Verhältnisse.
Kontusionen, Absprengungen, partielle Frakturen(Hierzu vergl. VII. A 12, 14, 9, 8, 10 und VI A 4, 3, II.)
VII. A 2.Schussfraktur der ersten Phalanx des linken Mittelfingers.
Von der frakturirten Phalanx sind nur die beiden Haupt-fragmente mit den ziemlich intakten Gelenkflächen vorhanden.
Karl Lehmann vom Kaiser Franz Garde-Gren. Regt.No. 2, wurde am 18. August 1870 bei Gravelotte durch denbuken Mittelfinger geschossen. Tod 15. September 1870 imBarackenlazareth Berlin an Pyämie.
Sektion: Phlebitis nirgend nachzuweisen. Metastat. Ab-szesse in Leber und Lungen.
[B. L. d. T. F.]
VII. A 3.
Schussverletzung des Metakarpo-phalangcal-Gelenks des
linken Mittelfingers.
Von dem Os metacarpi ist das Kapitulum zertrümmert;
der Rest des Knochens ist in der unteren Hälfte mehrfach
fissurirt. Von der ersten Phalanx fehlt der grösste Theil des
oberen Dritttheils.
Joseph Walczek, 7. Komp. 3. Pomm. Inf. Regts. No. 14wurde am 3. Dezember 1870 durch Schuss in die linke Handverwundet. Tetanus traumat. am 7. Tage nach der Verletzung.Tod am 15. Dezember 1870 im Barackenlazareth Berlin.
Sektion: An dem durch die Wunde mit mehreren Zweigenhindurchgehenden Nerv, median, makroskopisch nichts Ab-normes.
[B. L. d. T. F.]
VII. A 4.
Schussfraktur der ersten Phalanx des dritten linken Fingersund des Metakarpalgelenks.Das Präparat zeigt die drei Phalangen des Mittelfingers;die Basis der ersten Phalanx mit ihrer metakarpalen Gelenk-fläche ist durch den Schuss ausgefallen. An der zweiten unddritten Phalanx keine Veränderung.
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