fcand IV.
II. Abtheilung: Beschreibung der Präparate.
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Partielle.(Hierzu vergl. V. A 24, 25 und IV. A 58.)
V. Ä 48.Das untere Ende des linken Humerus wegen Schussver-Eung resezirt.
Musketier E. Birkner, 1. Komp. 7. Brandenb. Inf. Regts.No. 60, verwundet am 18. April 1864 bei Düppel; resezirt am14. Mai 1864 das untere Gelenkende des Humerus wegen| kvereiterung. Geheilt.
Endresultat 1874: Aktive Extension im neugebildetenlenbogengelenk bis 145 Grad, passive bis fast /um gestreckteninkel. Patient turnt, schwimmt und spielt Geige.
[Oberstabsarzt Dr. v. Stuckrad, Kriegslazareth zu Kiel.](Der Fall ist bei Gurlt, S. 253 No. 1, beschrieben.)
V. A 49.Taf. XVI. Fig. 5.
Unteres Ende des rechten Humerus, die Kondylen durcheinen Schuss abgerissen und das untere Ende des Schaftesfissurirt.
Johann Förstel vom Bayer. 14. Inf. Regt., verwundet am3. Juli 1866 bei Zella. Resektion des unteren Endes desHumerus am 20. Juli 1866; die intakten Gelenkenden desRadius und der Ulna wurden unberührt gelassen. Geheilt;am 3. September 1866 konnte Patient die Hand auf denHinterkopf legen und einen Eimer Wasser tragen.
Endresultat 1875: Verkürzung des resezirten Armes 6cm.Glänzendes Resultat. Alle Gelenke normal beweglich.
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 417 No. 4, beschrieben.)
V. A 50.
Unteres Ende des linken Humerus durch Schuss ab-gesprengt und bis ins Gelenk gespalten.
Lutz vom Oesterr. 11. Jäger-Bat., verwundet am 3. Juli1866. Gypsverband, starke Eiterung, Senkungen. Resektionam 28. August 1866 subperiostal durch Prof. Esmarch. Hierbeiwurde noch ein plattgedrücktes Bleistück entfernt. Geheiltbis Ende September.
Endresultat 1874: Arm im Ganzen um 7 cm verkürzt.Beschränkte aktive Beweglichkeit im neuen Gelenk. Hand-uud Fingergelenke normal.
[Dr. Röhrke.]
(Bei Gurlt, S. 474 No. 35, beschrieben.)
V. A 51.
Resezirtes unteres Ende des Humerus, von dem der innereTheil abgesprengt ist, und resezirtes Olekranon.
Vi elnmanu Michalek vom 2.Posen. Landw.Regt. No. 19,verwundet am 7. Oktober 1870 bei Woippy. Resectio cubit.im Lazareth Talange am 30. Oktober 1870 vom OberstabsarztDr. ISoretius mit Hinterlassung des unverletzten Radius-köpfchens. Günstiger Verlauf bis zur Evakuation. AusgangHeilung.
Endresultat 1876: Ellenbogengelenk ankylotisch imWinkel von 100 Grad, Finger ausser dem Daumen steif.[Oberstabsarzt Dr. Boretius, 12. Feldlazareth VIII. Armekorps.]
(Vergl. Deutsche militärärztl. Zeitschr. 1876, S. 93, No. 315.)
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 903 No. 196, beschrieben.)
V. A 52.
Frakturirtes und resezirtes unteres Humerusende. Dazudie post mortem entnommenen Gelenkenden der Ulna und desRadius mit Rarefaktion des Knorpels.
"Miiitats-Iiericht über die Deutschen Heere 1870/71. IV. Bd.
Hyacinthe Maigne vom 3. Zuaven-Regt., verwundet am
6. August 1870. Resektion am 23. August 1870 in dem
Barackenlnzareth des Tempelhofer Feldes. Gestorben am
9. September 1870 an Pyämie.
[B. L. d. T. F.]
(Bei Gurlt, S. 1133, mit etwas abweichenden Daten unter
No. 124 angeführt.)
V. A 53.
Resezirtes Köpfchen des Radius und die zersplitterte Ulna,von der das Olekranon abgesprengt ist und deren oberes Endebis zur Sägefiäche in zwei Längsstücke gespalten.
Musketier Franz Grosse vom Inf. Regt. No. 106, verwundetam 2. Dezember 1870. Resektion des Ellenbogengelenks mitErhaltung des Proc. cubit. des Humerus am 19. Dezember 1870.Fast geheilt evakuirt.
Resultat: Beweglichkeit des Ellenbogengelenks unvoll-kommen infolge ankylotischer Verwachsungen, Stellung imrechten Winkel. Passive Bewegungen waren begonnen in der4. Woche nach der Operation.
Endresultat 1875: Ellenbogengelenk fast ankylotischverwachsen, Schulter- und Handgelenk gut aktiv beweglich.Finger zum Theil ganz steif.
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 997 No. 11, beschrieben.)
Amputationen und Exartikulationen.(Hierzu vergl. V. A 22, 21 und VI. A 7.)
V. A 54.
Unteres Fünftel des Humerus. Radius intakt und Ulnamehrfach gesplittert mit Fissuren bis in das Gelenk.
Albert Wendler, 10. Komp. des Kaiser Alexander Garde-Gren. Regts. No. 1, verwundet am 18. August 1870 bei Grave-lotte durch Granatschuss mit sehr grosser Weichtheilwunde.Amputatio brachii am 15. Dezember 1870 im Barackenlazarethdes Tempelhofer Feldes. Ausgang Heilung.
[B. L. d. T. F.]
Andere Operationen.(Hierzu vergl. IV. A 64.)
V. A 55.
Unteres zertrümmertes Ende des Humerus in Länge von14 cm und resezirtes oberes Ende der Ulna.
Pionier Eduard Erdmann vom l.Pionier-Bat., verwundetam 14. Dezember 1870 durch Gewehrkugel. Extraktion derKugel am 20. Dezember 1870. Starke Eiterung. Total-resektion am 6. Februar 1871. Verlauf günstig bis 15. März1871, an welchem Tage Patient mit dem Sanitätszuge nachDeutschland abging.
Endresultat 1875: Verkürzung 3 cm. Gelenkverbindungligamentös. Geringe aktive Extension und Flexion. Schulter-,Hand- und Fingergelenke funktioniren normal.
[Chefarzt Dr. Eilert, 11. Feldlazareth I. Armeekorps.]
(Deutsche militärärztl. Zeitschr. 1876, S. 81.)
(Bei Gurlt, S. 899 No. 189, beschrieben.)
Stümpfe.(Hierzu vergl. 45 und 7.)
V. A 56.
SchussfraktuT des rechten Ellenbogengelenks.Das Präparat besteht aus dem zerschossenen Gelenkendedes Humerus, das durch Resektion gewonnen wurde, einem die
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