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Katalog der kriegs-chirurgisehen Sammlung.
Band
möglich, Finger abgemagert in Extension, aber beschränkt be-weglich. Verkürzung des Armes 3 cm.
[B. L. d. T. F.](Vergl. Deutsche militärärztl. Zeitschr. 1876 S. 91, No. 296.)(Der Fall ist bei Gurlt, S. 842 No. 105, beschrieben.)
V. A 37.
Ein Theil der frakturirten unteren Gelenkfläche des Hu-merus, das obere Gelenkende der Ulna und die obere Gelenk-fläche des Kadius.
Gardist Hugo Lungewitz vom Garde-Füs. Regt., ver-wundet am 18. August 1870. Resectio cubiti am 5. September1870 im Barackenlazareth des Tempelhofer Feldes. Geheilt.
Endresultat 1877: Verkürzung 3 cm. VollkommenknöcherneAnkylose in einem der Streckung nahen Winkel. Schulter-,Hand- und Fingergelenke frei.
[B. L. d. T. F.]
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 774 No. 19, beschrieben.)
V. A 38.
Ein Stück des unteren Endes des Humerus von 7 cm Längeund oberes Ende der Ulna.
Simon Betz von 8. Komp. Bayer. 2. Inf. Regts., verwundetam 8. Dezember 1870 bei Orleans. Resectio cubiti am 27. De-zember 1870 im Barackenlazareth des Tempelhofer Feldes.Geheilt.
Endresultat 1874: Verkürzung des Armes 3 cm. Sehrgeringe aktive und passive Beweglichkeit. Volle Brauchbarkeitdes Schultergelenks und Handgelenks, jedoch drückt die Handnur schwach.
[B. L. d. T. F.]
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 1063 No. 9, beschrieben.)
V. A 39.
Stück des Humerus von 3 cm Länge, Radiusköpfchon und7 cm der Ulna. Dazu die post mortem entnommenen unterenBruchstücke der Vorderarmknochen.
Eggebrecht vom 24.Inf.Regt., verwundet am 16. August1870 bei Metz. Resectio cubiti am 9. September 1870 imBarackenlazareth des Tempelhofer Feldes. Tod am 17. Sep-tember 1870 au Pyämie.
[B. L. d. T. F.J
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 909 No. 232, erwähnt.)
V. A 40.
Taf. XVI. Fig. 4.
Knochen des linken Ellenbogengelcnks, zusammen 15 cmlang. Der äussere Gelenkfortsatz und die Trochlea des Humerussind zerschmettert, eine Fissur durch die Fossa intercondyl.post. verlaufend, trennt auch den inneren Kondylus zum Theilvom Schaft, Absplitterung vom Olekranon.
Lieutenant Botz vom 55. Inf. Regt., verwundet am14. August 1870 bei Metz. Resectio cubiti am 16. September1870 im 9. Feldlazareth VIII. Armeekorps durch Chefarzt Dr.Peters. Weitere Angaben fehlen.
V. A 41.
Resezirtes ganzes Ellenbogengelenk nach starker Zer-schmetterung. Dazu ein sehr deformirtes Preussisches Lang-blei. Das Präparat stammt von einem im Feldzuge 1870 ver-wundeten Französischen Soldaten, der im Kriegslazareth zuNoveant 3 Wochen nach der Verwundung operirt worden.
Weitere Angaben fehlen.
[Stabsarzt Dr. Wolf, Kriegslazareth Noveant.]
V, A 42.
Resezirtes Ellenbogengelenk in Länge von 9 cm.
Le Bourselles, vom 3. Französ. Voltigeur-Regt,wundet bei Le Bourget am 30. Oktober 1870. Zuerstverband, dann am 20. November 1870 Resectio cubitiProf. Hueter. Guter Verlauf bis zum 30. November 18vAusgang unbekannt.
[Assistenzarzt Dr. Krocker vom Lazareth-Reserve-PersonaH
Gardeb
(Vielleicht identisch mit Le Bourvellec. Deutsche mi]Zeitschr. 1876 No.292 der Statistik.)
V. A 43.
Resezirtes linkes Ellenbogengelenk, von dem der Comext. abgesprengt ist.
Das Präparat stammt von einer 1870, 5 Monate nach derlwundung vorgenommenen Resektion bei einem FranzösischSoldaten in der Ambulance hollandaise zu Metz.
[Oberstabsarzt Dr. Boretius, 12. Feldlazareth VIII. Armeekorfi
V. A 44.
Durch Resektion entfernte Knochentheile des Ober-Vorderarms in Länge von 13cm, wovon allein 11cm auf:Oberarm kommen, welcher frakturirt ist.
Das Präparat stammt von einer 1870 zu Metz in derjlbulance hollandaise vom Oberstabsarzt Dr. Boretius 4 Mobnach der Verwundung an einem Französischen Soldaten tgenommenen Resektion. Das durch die Fraktur abgel»untere Ende des Humerus lag so, dass die Grube für:Olekranon nach vorne gekehrt war. Ausgang unbekannt.
[Oberstabsarzt Dr. Boret«
V. A 45.
Mehrere Knochensplitter aus der Diaphyse und der >trümmerte Process. cubit. hum. mit den intakten Gelenk«der Vorderarmknochen; dazu ein deformirtes Preussischeskblei. Durch Resektion gewonnen. Ferner die post moitentnommenen Resektionsenden der Vorderarmknochen mit lgebildeter Knochenmasse.
Grenadier Jean Pierre Fitte, verwundet am 30. Oktal!1870. Resektion am 22. November 1870. Tod durch Pjl3 Wochen nach der Operation.
[Stabsarzt Dr. Strube, Kriegslazareth Dammarti
(Vergl. Deutsche militärärztl. Zeitschr. 1876 S. 82, No. 222
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 1131 No. 110, erwähnt.)
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V. A 46.
Resezirte Gelenkflächen des Ellenbogengelenks.
Grenadier Jaekel vom Kaiser Alexander GardeRegt. No. 1, verwundet am 18. August 1870. Resektion6. September 1870 im Barackenlazareth des Tempelhofer FeiGeheilt.
Endresultat 1875: Keine Verkürzung. Vollständige knöfliAnkylose in sehr stumpfem Winkel. Schulter und Handgeifrei, Finger können nicht vollständig gebeugt werden.
[B. I,. d T.f
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 776 No. 21, beschrieben.)
V. A 47.
Resezirtes Olekranon und resezirter Processus cnl«?dessen Condyl. ext. abgesprengt ist.
Unbekannter Soldat, verwundet am 30. November 1'Resektion am 19. Dezember 1870 (V). Geheilt mit 151Beweglichkeit. — Endresultat unbekannt. [Dr. Mir
(Fall 245 in der Deutschen militärärztl. Zeitschr. 1876 S. 84!
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