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Katalog der kriegs-chirurgischen Sammlung.
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Band
wundet am 18. April 1864, kam am 21. April 1864 nach Flens-burg und starb am 26. April 1864 daselbst an Pyämie.
[Stabsarzt Dr. Besser.]
IV. A 28.Oberes Ende des linken Humerus, welcher eine durchSchuss verursachte Fraktur zeigt. Die Markhöhle an der Stelleder Fraktur ist geschlossen. Ein grösserer Splitter angeheilt.Weiteres nicht bekannt.
IV. A 29.Oberes Viertel des linken Humerus (post mortem gewonnen)durch Schuss mehrfach frakturirt.
[Stabsarzt Dr. Nathanson, Reservelazareth Berlin 1870/71.]
IV. A 30.Taf. XIII. Fig. 3 und 3a.
Resezirter rechter Oberarmkopf mit einem Drittel desHumerus. Das ganze entfernte Knochenstück ist 12 cm lang,vom Kopf ist die Hälfte der vorderen Peripherie abgesprengt,Splitterung bis weit in den Schaft hinein.
Obergefreiter Michalak, Festungs-Art. Regt. No. 5, ver-wundet am 15. Juli 1869 durch ein Stück einer explodirendenGranate an der rechten Schulter. Am 31. Juli 1869 Resektiondes Caput humeri. Definitive Heilung Ende April 1870. Sehrgutes Endresultat: Ausgiebige passive Bewegungen im neuenGelenk, bei aktiven dreht sich das Schulterblatt mit, die letzterensind gleichfalls in ausgiebigem Maasse möglich. Sehr kräftigerArm und Hand.
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 1171 No. 28, genauer beschrieben.)
IV. A 31.
Komminutiv - Schussfraktur der oberen Hälfte des linkenOberarms mit vielen Fissuren und Trennung des Kopfes desHumerus.
Musketier Julius Zehender, 69. Inf. Regt., verwundet am18. August 1870 bei Gravelotte durch Schuss ins Collumhumeri, 20. Oktober 1870 Resektion des Kopfes und Entfernungdesselben nebst fünf Splittern, so dass die Hälfte (16 cm) vomSchaft des Humerus oben fortfällt. Geheilt. Endresultat 1875:Verkürzung 2 cm. Passive Beweglichkeit gelingt einigermaassen.Es bestehen noch immer Fistelgänge.
[Dr. Stabel, Eeservelazareth Kreuznach.]
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 707 No. 49, genauer beschrieben, hierirrtliümlich als rechter Oberarm bezeichnet.)
IV. A 32.
Resezirtes oberes Drittel des linken Humerus. Zwei Frak-turstücke. Am oberen zeigt sich sehr deutlich die beginnendeAblösung des Kopfes in der Epiphysenlinie. Das Präparat soll21 Tage nach der Verletzung gewonnen sein.
Jakob Nesselzahn. Weitere Angaben fehlen.
IV. A 33.
Oberes Viertel des rechten Oberarms in 13 Fragmente zer-trümmert, die sämmtlich durch Resektion entfernt wurden.
Anton Strauss vom 2. Bayer. Inf. Regt., verwundet am1. September 1870, resezirt am 16. September 1870; hintereGegenöffnung, antiseptischer Verband. Geheilt. Endresultat1875: Keine Verkürzung, aktive und passive Beweglichkeit imneugebildeten Gelenk sehr gering. Die übrigen Gelenke normal.[Chefarzt Dr. Knoevenagel, 12. Feldlazareth IX. Armeekorps in Sedan.]
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 1041 No. 7, genauer beschrieben.)
IV. A 34.
Rechter Oberarmkopf in 16 grössere und kleinere Stüzersprengt.
Jankus, Deutscher Soldat, verwundet am 31. August 1£ jjdurch Chassepotkugel, Zertrümmerung des rechten Oberaulkopfes und perforirende Brustwunde derselben Seite; da letzt« \günstig verlief, wurde am 25. September 1870 die ReseäBhumeri dextri gemacht und der zertrümmerte Humerus bis r, 'Insertion des m. deltoideus in der Länge von I0V2 cm entfer:
Patient wurde bei gutem Verlauf beider Wunden am 3. h1870 nach Les Etanges evakuirt.
Endresultat 1875 : Verkürzung des Armes 4cm. Bckeit aktiv nicht vorhanden, passiv nach allen Richtungen fr[Chefarzt Dr. Thiele, 8. Feldlazareth I. Armeekorpi
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 635 No. 12, beschrieben.)
IV. A 35.
Elf Centimeter langes oberes Ende des Humerus dextrifünf grössere Stücke zerschlagen.
Herrmann Schwarz, vom 29. Inf. Regt., verwundet19. Januar 1871 durch Schuss in die rechte Schulter. ResektJam 5. Februar 1871. Weitere Angaben fehlen.
[Chefarzt Dr. Thiele, 8. Feldlazareth I. Armeekorpi
IV. A 36.
Rechtes oberes Humerusende in mehr als 10 Stücke 1sprengt.
Landwehrmann Brosko vom 43. Landw. Regt., verwtuam 15. Januar 1871 bei Montbeliard am rechten Seh™gelenk. Resektion am 31. Januar 1871 im GarnisonlazartStrassburg durch Dr. Wahl. Geheilt.
Endresultat 1877: Der operirte Arm ist kaum kürzerfV/.nknöcherne Ankylose im neuen Schultergelenk, bei allen aktiiund passiven Bewegungen dreht sich die Schulter mit. }Kraft der rechten Hand ist gering. Patient hatte 1876 mrechten Oberarm, wie er angiebt, doppelt gebrochen
[Dr. Schweitzer '
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 741 No 124, genauer beschrieben!
IV. A 37.
Oberes Ende des linken Humerus 13 cm lang; grosser De!«der Gelenkfläche und des Tubercul. minus. Splitterung dtdie ganze Länge des resezirten Stücks.
Musketier Joh. Nickel vom 44. Inf. Regt., verwundet27. November 1870 in liegender Stellung. Eingangsöfikam Akromialende der Klavikula; Ausgangsöffnung am unterWinkel der Skapula; am 16. Dezember 1870 von Compiejlnach Soissons, hier resezirt mit vorderem-Längsschnitt. Gek
Endresultat 1875: Aktiv keine Beweglichkeit im De»Gelenk, passiv nach allen Richtungen. Leistungsfähigkeit:Arms sehr gering.
[Oberstabsarzt Dr. Vogelei
(Der Fall ist bei Gurlt, S. 687 No. 67, genauer beschrieben.
IV. A 38.
Oberes Drittel (11 cm) des rechten Humerus stark Itrümmert in viele Stücke.
Edmond Henry, 24 Jahre alt, Französischer Drag»verwundet am 6. August 1870 bei Forbach durch Schuss dirdie rechte Schulter. Resektion des Humerus: 3. September Iim Barackenlazareth des Tempelhofer Feldes. Geheilt.
Endresultat nach Chenu: „Resection du tiers superiew
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