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4. Chirurgischer Theil B (1884) Die physikalische Wirkung der Geschosse : (mit besonderer Beziehung auf die während des Krieges 1870/71 verwendeten Projektile) ; erläutert an den Präparaten der kriegs-chirurgischen Sammlung des medizinisch-chirurgischen Friedrich-Wilhelms-Instituts zu Berlin ; nebst dem Katalog der Sammlung
Entstehung
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61
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Band IV.

II. Abtheilung: Beschreibung der Präparate.

lil

nach einigen Tagen Schüttelfröste. Tod am 25. Februar 1871an Prämie.

Sektion: Pachymeningitis haemorrhagica suppurativa, Hirn-abszess; im rechten Seiteuventrikel uud im 3. und 4. Ventrikelreichliche Clutcoagula; metastat. Abszesse in den Lungen undder Leber.

[Dr. Schweitzer in Strassburg.]

I. B 17.

Oberes Segment des Schädeldaches, an welchem eine 7 cm

lange lliebverletzung sichtbar ist, die sich in eine Fissur nach

rechts fortsetzt. Die äussere Knochentafel ist etwas hervor-

i lang( gehoben und gleichzeitig an den Rändern gelöst. Fissur der

st, wo i nuer ,. u Knocheutafel und direkte Perforation in der Ausdehnung

nur ai von 1 cm.

breite:

Mit Er9fhwig der Seliüdelhölile.

Ohne Verlust von Knochensubstanz. Die Präparatestammen säinintlich aus älteren Sammlungen.

I. B 18.

Ein Schädel, an welchem sich eine oberflächliche und zweiden Knochen penetrirende Hiebverletzungen zeigen; zwei an-scheinend ganz getrennt gewesene Knochenstücke sind wiederangeheilt.

Sonstige Notizen fehlen.

1. B 19.

Ein Schädel, an dessen linkem Scheitelbein eine penetrirendeHiebverletzung von 7 cm Länge sichtbar ist; vom oberen Endeder Wunde nach seitwärts eine Fissur von 5 cm Länge; querdie Hiebwunde schneidend ein länglicher Substanzverlust desKnochens nach dem theilweis noch glatten Rande, zweifellosvon einem zweiten Hiebe.

I. B 20.

Ein Schädeldach mit einem etwa 10cm langen penetrirendenHiebe quer über die rechte Hälfte der Lambdanaht.

I. B 21.

Ein Schädeldach, an dessen linker Hälfte des Stirnbeinssich eiue etwa 12 cm lange penetrirende lliebverletzung be-findet; iu deren Mitte eine Trepanationsöffnung. Verwachsungder Sutura coronalis.

I. B 22.

Ein Schädeldach, an dessen Stirnbein rechterseits eine ge-heilte penetrirende Hiebverletzung zu bemerken ist. RundlicherDefekt dicht neben dem vorderen Ende der Sagittaluaht, wievon kleiner Kugel herrührend.

I. B 23.

Schädeldach, an welchem sich zwei leichte und zwei sehrschwere Hiebverletzungen auf den Scheitelbeinen befinden. Dieeine derselben ist klaffend bis zum Os temporum herab, dieandere hat die äussere Tafel des Knochens etwas emporge-hoben.

I. B 24.

Schädeldach, dessen linkes Scheitelbein vollständig querdurchgehauen ist; eine Fissur erstreckt sich von der Hiebwundebis weit in das rechte Scheitelbein hinein.

I. ß 25.

Schädeldach, auf dessen rechtem Scheitelbein sich eine über12 cm lange penetrirende lliebverletzung befindet.

Füsilier Collon, verwundet in der Schlacht bei Kaisers-lautern den 13. Mai 1794, Tod den 28. Mai 1794 zu GöUheim.

Mit Verlust von Knochensubstauz. Die Präparatestammen sämmtlich aus einer älteren Sammlung.

J. B 26.

Ein Schädel, dessen halbes Hinterhauptbein anscheinenddurch zwei Säbelhiebe, welche fast dieselbe Stelle getroffen haben,abgetrennt ist.

I. B 27.

Ein Schädel, au dem durch mehrere Hiebe die untere Hälftedes rechten Scheitelbeins zerschmettert ist; das Hinterhaupt-bein zeigt einen grossen dreieckigen Defekt, von dessen untererSpitze sich eine Fissur durch das ganze Hinterhauptbein nachlinks zieht.

I. B 28.Ein Schädel, an dem durch Säbelhiebe die hintere Hälftedes rechten Scheitelbeins abgesprengt ist; eine Fissur zieht sich3 cm ins Os occipit. hinein und eine ebensolche durch dieSchuppe fast bis zum grossen Keilbeinflügel; auf dem Stirnbeinin der Nähe der Sutura coronalis ein zweiter nicht perforiren-der Hieb. Die Sutura sagittal. vollständig verwachsen.

I. B 29.

Ein Schädeldach, an dem durch Hiebe der hinterste Theildes linken Scheitelbeins von etwas oberhalb der Lambdanahtfortgeschlagen worden ist.

I. B 30.

Taf. VII. Fig. 1 und la.Ein Schädeldach mit zwei gewaltigen und drei leichterenHiebverletzungen; die beiden ersteren unter Verlust von Knochen-masse in das Cavum cranii penetrirend, die Ränder der Hieb-wunden weit klaffend, zum Theil zugeschrägt. Das Präparatstammt von einem Soldaten, der im Jahre 1793 in einem Reiter-gefecht verwundet wurde.

I. B 31.

Schädeldach mit drei mehr oberflächlichen Iliebverletzungenund einer 12 cm langen, stellenweise (i mm klaffenden Hiebwundeim rechten Scheitelbein.

I. B 32.

Schädeldach, an dessen Stirnbein sich eine 7 cm lange undstellenweise 8 mm klaffende Knochen wunde befindet; vom oberenEnde der Wunde zieht sich eine fast wieder verheilte Fissurnach oben und hinten bis ins Scheitelbein; ausserdem eineoberflächliche Hiebverletzung am rechten Scheitelbein.

I. B 33.

Schädeldach, an dessen linkem Scheitelbein hinten durchHiebe ein über 7 cm langer und 4 cm breiter Defekt des Knochenserzeugt ist.

I. B 34.

Ein Schädeldach, welches die Spuren einer gewaltigenHiebverletzung des Hinterhauptbeins zeigt, so dass ein grosser