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4. Chirurgischer Theil B (1884) Die physikalische Wirkung der Geschosse : (mit besonderer Beziehung auf die während des Krieges 1870/71 verwendeten Projektile) ; erläutert an den Präparaten der kriegs-chirurgischen Sammlung des medizinisch-chirurgischen Friedrich-Wilhelms-Instituts zu Berlin ; nebst dem Katalog der Sammlung
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Katalog der kriegs-chirurgiseheu Sammlung.

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Theil desselben fehlt. Auf dem linken Scheitelbein schwereHiebverletzungen mit beträchtlichem Verlust von Knochen-substanz ; eine der beiden Wunden penetrirt bis zur Tabula int.

I. B 35.

Schädeldach, an welchem ein grosser Theil des linkenScheitelbeins in der Nähe der Lambdanaht mit scharfer Schnitt-fläche fortgeschlagen ist.

I. B 36.

Schädeldach mit einer klaffenden Hiebwunde quer überdie Sagittalnabt; von beiden Enden der Wunde gehen Fissurenaus.

I. B 37.

Schädeldach, aus sehr dünnwandigen Knochen bestehend,welches eine durch beide Scheitelbeine quer verlaufende Fissursowie eine gleiche auf der linken Seite des Stirnbeins zeigt.Beide Fissuren münden gegen ein Defekt der linken Schuppe.

I. B 38.

Schädeldach, an welchem durch Säbelhiebe ausgedehnteDefekte namentlich des rechten Scheitelbeins herbeigeführtworden sind.

I. B 39.

Schädeldach mit einem Substanzverlust von 5 cm Durch-messer am linken Scheitelbein, offenbar durch Säbelhiebe; dieTabula externa in grösserer Ausdehnung abgeschlagen als dieTabula interna; ein zweiter Hieb hat ein Stück aus der Tabulaexterna in der Sutura sagittal. abgesprengt. Perforation aneiner kleinen Stelle.

I. B 40.

Schädeldach, an welchem wegen Hiebverletzung mit nach-folgender Karies zweimal trepanirt worden ist.

C. Anderweitige Verletzungen und Krankheiten.

Yc r 1 e t z u n g e u.I. C 1.

Schädeldach mit traumatischer Nekrose des linken Scheitel-beins und einer ganz schmalen Fissur dicht über der Suturasquamosa.

Soldat Springer stürzte aus einer Höhe von 18 Fiauf einen steinernen Boden. Hautdecken und Periost jSchädels waren lappenförmig abgelöst, die Fissur intra vi:erkannt. Nach mehrere Wochen langem Wohlsein plötzliheftige Schüttelfröste und Tod am 37. Tage nach der Vletzung an Pyämie.

[Stabsarzt Dr. Fetzer.]

I. 0 2.Taf. VII. Fig. 2.Fraktur des Schädeldachs, durch einen Fall von der Trenbewirkt. Zwei breite, einen Winkel bildende Spalten zieldurch das ganze Stirnbein bis ins Scheitelbein hinein.

[Dr. Schweitzer in Strassburg.

I. C 3.

Schädeldach mit Verletzung des linken ScheitelbeilTrepanationsöffnung daselbst. Am unteren Rande der letztetist ein kleines Stück der Tabul. ext. und ein grösseres Stü.der Tabul. int. abgesprengt.

I. C 4.

Ein Schädel, an dessen Dach wegen einer Verletzung iKnochendepression s'echsmal trepanirt worden ist; der Patihat nach diesen Trepanationen noch 10 Tage gelebt.

I. C 5.

Schädeldach mit einer Fraktur de's linken Scheitelbei.und der Pars squamosa des Schläfenbeins mit grossem Defel

Unteroffizier Hirsch vom Füsilier-Bataillon v. Biela, ^wundet bei einer Schlägerei durch stumpfes Instrument i1. Juli 1800, gestorben am 3. August 1800 zu Wesel.

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Krankheiten:

Karies, Nekrose der Schädelknochen.

I. C 6.

Schädeldach mit Einschmelzung von Knochensubstanz tlinken Scheitelbein infolge eitriger, pyämischer Periostitis.

Soldat Graf, verwundet am 30. November 1870 bei Villicdurch Schuss in den Unterleib mit Beckenfraktur. Tod 40 Ta.nach der Verletzung an Pyämie, Vereiterung des Hüft- mbeider Schultergelenke, eitrige Periostitis des Seitenwandbeii . , ,

[Stabsarzt Dr. Fetzer. t ], er ; t ; Riken '

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(Wirbelsäule, Br

A. Schussverletzungen.Primäre Verhältnisse.

Kontusionen, Ab Sprengungen, partielle Frakturen.

11. A 1.

Eine Rippe, aus deren unterem Rande durch einen Schussmit einer Bleikugel ein halbkreisförmiges Stück ausgesebossen ist.

s t k o r b.

ustbein, Rippen.)

Komplete Frakturen.

II. A 2.

Zweiter und dritter Lendenwirbel. Ungefähr entsprechtdem zwischen beiden befindlichen Foramen intervertelm Isteckt eine deformirte Kugel, durch welche einmal der unti« nlinke Gelenkfortsatz des zweiten Lendenwirbels abgebroct ' 8e u,,. n |und in die Mitte zwischen Proc. spinös, des zweiten und dritte

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